Bäume, Knospen & essbare Wurzeln

Bäume, Knospen & essbare Wurzeln

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Wild Plants & Herbs

Organized by

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Wildnisschule Chiemgau (Wildnisschule Chiemgau e.V.)

Verified Organizer
Target Group

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For Adults


About this Course

Die Natur spiegelt uns im Herbst die Qualität des Rückzugs. An dem Wochenende erfährst Du welche Wurzeln Dich nähren können und wie Du ihre Kraft für Heilzwecke einsetzen kannst. 

Wir befassen uns intensiv mit den Bäumen/Sträuchern und ihren Qualitäten. Du bekommst Hinweise wie Du sie erkennst. Ausführlich befassen wir uns mit den Knospen, in denen die Blätter und Blüten für den Neustart angelegt sind. Sie sind eindeutige Bestimmungsmerkmale der Bäume.
 
 


Iterations


Contents

Was ist essbar - was ist heilend - was ist giftig? Erkennen und verarbeiten!

Wir werden den Fokus auf die Wurzeln der Pflanzen lenken, sie ausgraben und verarbeiten am offenen Feuer – zu Essen, Salben oder Tinkturen. 

So erkennst Du Bäume

An diesem Wochenende stellen wir Dir die verschiedenen Methoden vor – wie Du Bäume und Sträucher zu jeder Jahreszeit erkennen kannst.

Wir werden die Knospen buchstäblich unter die Lupe nehmen und in eine Welt eintauchen, die Dir bis dahin vermutlich verborgen blieb – die KNOSPE. Sie sind durch ihre Form, Farbe, Geschmack und andere Merkmale im Winter zuverlässige Erkennungsmerkmale für die Baumbestimmung, weshalb dieser Kurs im Herbst angeboten wird. 

 Wenn Du um die Qualitäten der “Stehenden Leute”, wie wir unsere Freunde – die Bäume – liebevoll nennen, weißt dann findest Du alles, was Du zum Leben und Überleben in der Natur brauchst.



Structure

Die Veranstaltung ist Teil des Jahrestrainig Wildnispädagogik. Du wirst für dieses Wochenende im Stamm aufgenommen. 


Prerequisites

Keine


Packing List

Kleidung:

Es braucht keine teure Kleidung vom Markenausrüster sein. Beim Armeeshop gibt es sehr preiswerte Sachen, die in der Regel strapazierfähig sind. Tarnfarbe muss nicht sein, lässt sich dort nicht immer vermeiden. Hosen mit Seitentaschen sind praktisch, ebenso ein Gürtel für Messer etc.

In feuchten kalten Zeiten tragen wir inzwischen meist Wollkleidung (Z.B. Wolle-Seide Unterwäsche, Walk- oder Lodenstoffe).

Denk bei der Planung an das Zwiebelprinzip, d.h. dass Du gegen Mittag so viel wie nötig ausziehen kannst und am Abend, wenn es kühler wird, wieder einige Schichten darüber. Wir befinden uns am Nordhang des Wendelsteins mit Gebirgsbach, da ist es abends und morgens immer etwas kühler.

Wir sind bei jedem Wetter draußen und haben immer wieder die Möglichkeit, uns am Feuer aufzuwärmen.

  • Zwei komplette Garnituren Kleidung für den Fall, dass alles mal nass wird (es kann nichts getrocknet werden). Bitte nur Sachen, die auch schmutzig werden oder kaputt gehen dürfen.
  • Warmer Pullover!!!. (Fleece-Kleidung bekommt am Lagerfeuer schnell ein Loch!), lange und warme Socken oder Stulpen.
  • Skiunterwäsche (oder andere lange Unterwäsche) nimmt nicht viel Platz ein, kann den Komfort bei Regenwetter aber erheblich steigern.
  • Regenkleidung von Kopf bis Fuß, so dass die Unterkleidung trocken bleibt. Jacke mit Kapuze. Vorher testen, wenn Du noch keine Erfahrung damit hast. Regenponcho ist ungünstig, beim hantieren am Feuer.
  • Bei Neukauf darauf achten, dass der Bund am Handgelenk durch Klett oder Gummi eng abschließt und die Kapuze einen Schirm hat, sonst billige Schirmmütze darunter.
  • Lange Regenhose mit Seitenreißverschluss sind praktisch, sodass Du mit dicken Schuhen rein kommst (ausprobieren). 
  • Gummistiefel oder andere Schuhe, die warm und wasserdicht sind.
  • Eine Mütze, da es am Abend kalt sein kann. Hut, wenn du hast.
  • Schal oder Augenbinde, die wir für Übungen benötigen.

Verschiedenes:

  • Geschirr: Tiefe Teller und Besteck, große Tasse
  • eigenes Trockenhandtuch mit Namen oder Zeichen zum Wiedererkennen
  • Trinkflasche (bitte Deinen Namen drauf). Kann auch als Wärmflasche dienen und Thermoskanne für deine Getränke zwischen den Malzeiten!
  • Sitzunterlage (kleine Isomatte für den Po oder ähnliches mit Namen oder Erkennungszeichen drauf).
  • Tagesrucksack für die täglichen Dinge.
  • Taschenlampe (kann für 10 € auch im Camp gekauft werden)
  • Feststehendes Messer (kann ebenfalls für 25 € im Camp gekauft werden)
  • Uhr/Wecker Achtung: Es gibt kein Strom!! Es kann daher kein elektrisches Gerät, Handy etc. aufgeladen werden.
  • Zelt und eventuell Plane als Regenabdeckung, wenn Dein Zelt nicht 100% dicht ist. Auch ein Tarp kann auf der Zeltwiese aufgespannt werden.
  • Schlafsack (warm). Wenn es nur ein leichter Sommerschlafsack ist, dann eine extra Decke für in den Schlafsack. Auch ein zweiter Schlafsack ineinander gesteckt ist eine mögliche Lösung. 
  • Schlafunterlage (Isomatte). Nimm die dickste und mach es Dir gemütlich!
  • Bitte nur Seife, die biologisch abbaubar ist. Im Drogeriemarkt fragen. Wir waschen uns damit neben dem Bach. Es sollte keine Seife / Zahncreme ins Wasser kommen, sondern daneben. Es kann warmes Wasser in einer Schüssel bereitet werden.
  • Badeanzug- hose für den Fall, dass Du mal in den Bach gehen möchtest.
  • Spezielle Lebensmittel, wenn Du brauchst. Bzw. für Zwischenmahlzeiten. Es wird vegetarisch gekocht. Wenn du VeganerIn bist, dann bitte melden.
  • Süßigkeiten für Dich mitnehmen, wenn du brauchst.
  • Spezielle Getränke: Es gibt Kaffee, Tees, Milch, Haferdrink. Wenn Du andere Getränke bevorzugst, dann bring sie Dir bitte in ausreichender Menge mit.
  • Wenn Du ein gutes Beil, Säge hast, dann mitbringen (Dein Erkennungszeichen drauf).
  • Musikinstrumente (Trommel, Rassel, Gitarre, Flöte…)

Schreibsachen:

  • Block A4 oder A5 mit festem Umschlag, so dass Du in jeder Position gut darauf schreiben kannst.
  • Bleistift und Radiergummi
  • Buntstifte falls vorhanden

Hinweis:

  • Bitte kein Alkohol, keine Drogen am Platz.
    Das Gepäck wird von uns im Anhänger ab Parkplatz zum Camp befördert. Bitte gut verpacken, wenig Einzelteile! Wenn es mehrere kleine Taschen gibt, dann bitte alles ganz praktisch in eine große Mülltüte und den Namen drauf. Du solltest es gut über den Bach tragen können. Das Gepäck wird am Ende wieder zum Parkplatz gefahren.
     

Board & Overnight

Für uns wird in der Wildnisküche gekocht - vegetarisch.

Übernachtung im eigenen Zelt.

Gewaschen wird sich am Bach


Cost Structure

Die Kosten betragen volle Verpflegung und Übernachtung im eigenen Zelt, sowie alle Nebenkosten.


Reviews

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Content & learning
Procedure & implementation
Instructors
Event location
Food
Overnight stay
Organizer Communication
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Teachers

  • Picture of school team member Fridolin Baumgartinger

    Fridolin Baumgartinger

    Leitet Teile der Wildnispädagogik


Venue

Wildniscamp am Jenbach

Wendelstein Str. 56
83071 Bad Feilnbach

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Reach out and we will connect you directly with the organizing team so you can clarify every detail before booking.

To Booking

About the Organizer

Wildnisschule Chiemgau

Verified Organizer Founded: 2005 300+ happy participants
Logo of the wilderness school Wildnisschule Chiemgau

Wenn Menschen jeden Alters und jeder Berufssparte gerne wiederkommen, dann machen wir etwas richtig. Unsere Angebote sind breit gefächert. Sie bieten von den Überlebenstechniken in der Natur, dem Handwerk bis zur Persönlichkeitsentwicklung ein breites Specktrum. Dirks Erfahrung von seinen Besuchen bei Nativen Kulturen auf verschiedenen Kontinenten bestätigen das Wissen, welches durch Stalking Wolf über Tom Brown und seine Schüler zu uns gekommen ist. Wir unterstützen DICH darin, deine Wurzen zu finden, in der Rückverbindung zur Natur.

Unsere Philosophie

Durch unsere moderne Technik haben wir uns weit davon entfernt und damit auch von uns. Unser Anliegen ist es, Menschen durch unsere Angebote wieder mit der Natur zu verbinden und damit die Lebendigkeit und das Potenzial jedes Einzelnen zu wecken. Unser Team besteht aus Wildnispädagogen*innen und bildet inzwischen ein weites Netzwerk. Einige bieten inzwischen ihre eigene Kurse an. All dies stellen wir auf dieser Internetseite vor. Die Wildnisschule Chiemgau wurde 2005 von Dirk Schröder gegründet und später zum Verein umgewandelt. Seitdem sind verschiedene Bereiche hinzu gekommen – Wildnis2Go, unser mobiler Bereich – Unity in Peace, die FriedensstifterPrinzipien – Elementar Erfahrungen, unsere Angebote für Selbsterfahrung.

Miteinander ist der neue Weg

In dem Sinne bilden wir ein großes wachsendes Netzwerk der ausgebildeten Wildnispädagogen mit der Vision: wir tragen das Wildniswissen in jeden Kindergarten, jede Schule, jedes Unternehmen, in jede Familie.

“Ich kenne die Natur, ich kenne die Wege. Ich weiß, wohin ich gehe. Ich kann mich wirklich niemals verlaufen.” Sagt Tippi Degré (10 Jahre). Sie ist in Namibia mit den San (Buschleuten) und Himba aufgewachsen. !Tippi Das Leben unter freiem Himmel, der direkte Kontakt zur Natur und das Wissen der Naturvölker locken Menschen aller Generationen auch weit über die Grenzen Bayerns hinaus zu uns ins Chiemgau. Wir kreieren zusammen einen neuen Kulturraum, der auf alt bewährten Werten beruht. Es ist die Basis für eine friedvolle Gemeinschaft. Viele Elemente unserer Pädagogik entstammen der Jahrtausende alten Praxis ursprünglicher Kulturen:

  • Generationen übergreifendes natürliches Lernen
  • Im Miteinander sein – Kreiskultur
  • kraftvolle Rituale erleben
  • Kernroutinen als “Werkzeuge” für den Alltag
  • Die Friedensstifter Prinzipien erfahren

Im Mittelpunkt steht das Coyoteteaching, wie wir die ursprüngliche Art Menschen im Wachsen zu unterstützen, bezeichnen. Als Mentoren lenken wir die Aufmerksamkeit, wecken Neugierde, unterstützen die Interessen der Kursteilnehmer*innen und vertiefen das durch unauffälliges Begleiten.

Lernen findet auf diese Weise „nebenbei“, fast unbemerkt statt. Dirk Schröder

Was ist natürliches Lernen?

Der Neurobiologe Dr. Gerald Hüther und andere Wissenschaftler haben längst bestätigt, dass freudvolle Neugierde und die Möglichkeit, Dinge selbst zu erfahren, die Voraussetzung dafür sind, dass das Erlernte langfristig abgespeichert wird. Lernen geschieht auf diese Weise nebenbei. Unsere Aufgabe als Mentoren ist es unter anderem, Neugierde bei den Teilnehmern zu wecken und darauf zu achten, dass die friedvolle Atmosphäre im Camp mit viel Freude erhalten bleibt.

Kreiskultur und FriedensstifterPrinzipen als Basis

Wir leben den Weg des Kreises und machen damit ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander wieder erfahrbar. Dies war immer schon die Basis, die uns sicher trägt. Der Indianer Manitonquat hat über viele Jahre in seinen Kursen an dieses alte Wissen erinnert, welches auch hier bei uns in Europa gelebt wurde.

Die wesentlichen Elemente der Kreiskultur sind
  • Wahrhaftiges sprechen
  • Empathisches Zuhören und ausreden lassen
  • Aufgaben werden statt von oben delegiert, in den Kreis gegeben
  • Die bestmögliche Lösung wird gemeinsam gefunden und umgesetzt

Mehr dazu im Gespräch mit Robert Förg, einem Teilnehmer aus der ersten Ausbildung Wildnispädagogik. Er hat diese einfachen Prinzipien in seinem Team eingeführt und die Effiziens verbessert. Stefan Gafner, ein anderer Teilnehmer, hat diese bei seinen Mitarbeitern in der Bank umgesetzt.

Die FriedensstifterPrinzipien
  1. Jeder hat ein Recht auf Frieden
  2. Spreche Deine besten Worte
  3. Treffe Entscheidungen in Einigkeit / Konsens

Essenzielle Erweiterungen (Bob und Lee Mitsch / Seneca Tradition):

  • Gerechtigkeit
  • Gesundheit für Körper, Geist und Seele
  • Macht/Führung, die vom Volke kommt

Bäume, Knospen & essbare Wurzeln