Wildnisschule Erzgebirge
Team
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Stevan Bonitz
Leiter der Wildnisschule
Das Leben in und mit der Natur begeistert mich zutiefst. Meine große Leidenschaft gilt dem Coyote Teaching und Naturmentoring, und es erfüllt mich stets, Menschen bei ihrer Verbindung zur Natur zu begleiten. Besonders liebe ich es, aus einem Stück Tierhaut weiches, samtiges Leder oder Fell herzustellen. Ebenso erfüllt es mich mit Freude, wenn ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin mit einem Feuerbohrset erstaunlicherweise ein Feuer entfacht. Es sind diese besonderen Momente, die die Verbindung zur Natur erlebbar und greifbar machen.
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Simeon Großkopf
Co - Leitung der Wildnisschule
Als ich durch meinen Bruder erstmals mit der Wildnisschule Odenwald in Kontakt kam. Zuvor war ich in der Pfadfinderarbeit aktiv, fühlte mich jedoch zunehmend unzufrieden mit der Art und Weise, wie diese geleitet wurde und wie man den Kindern die Natur vermittelte. Ich sehnte mich danach, meinen Horizont zu erweitern. Die Wildnispädagogik gab mir die Möglichkeit, die Welt und die Natur aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. Nach jedem Modul wurde mir immer bewusster, wie unzufrieden ich mit meinem Leben war. Als ich schließlich von Tamarack Song und dem Yearlong erfuhr, wurde meine Neugier geweckt, und ich entschloss mich, diese einzigartige Erfahrung zu machen. In diesem Jahr lernte ich so viel – über mich selbst, über Gruppenprozesse, Traumaarbeit, Truthspeaking und natürlich viele praktische Fähigkeiten. Besonders faszinierte mich das Gerben von Leder, bei dem aus einem vermeintlichen Abfallprodukt ein wertvoller Werkstoff entsteht. Diese Transformation hat mich tief berührt. „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ – Mahatma Gandhi
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Paula Schubert
Mentorin für Wildnispädagogik
Aufgewachsen auf dem Dorf, zog es mich schon immer hinaus in die Natur. Nach der Schule suchte ich neue Wege zu lernen, denn ich liebe es, Neues zu entdecken und zu verstehen. Immer auf der Suche nach tiefer Naturverbundenheit, persönlicher Entwicklung und dem „alten Wissen“, wie ich es nannte. Im Jahr 2021 fand ich genau das in dem Buch „Großvater“ von Tom Brown und bei meinem ersten Kurs bei Stevan. Dort fühlte ich mich sofort zuhause – so begann mein Weg in die Wildnis. Einige Kurse später begeistert mich besonders das Naturhandwerk. Mit den eigenen Händen und der Natur Neues zu erschaffen, ist einfach magisch – alles, was du brauchst, ist schon da. Lieder sind eine weitere Leidenschaft von mir, weitergegeben von Mund zu Mund und voller Leben. Das Knistern des Lagerfeuers und der Sternenhimmel über mir, wenn ich im Schlafsack liege, geben mir das Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Die Neugier, die die Wildnispädagogik in mir geweckt hat, möchte ich weitergeben – damit alle die Wunder dieser Welt entdecken können.