Kalahari Buschmann Experience, Namibia

Wildnisschule Wildniswissen

Kalahari Buschmann Experience, Namibia

03.02.–15.02.2027

Course offered in Tsumkwe from 3. February 2027 to 15. February 2027.


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Wilderness Tours

Organized by

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Wildnisschule Wildniswissen (Wildnisschule Wildniswissen GbR)

Verified Organizer
Target Group

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For Adults


A few impressions to give you a feel for this class.


About this Course

Afrika ist die Urheimat der Menschheit. In Namibia leben die San, auch Buschleute genannt, als eine der letzten Augenzeugen unserer eigenen Jäger- und Sammlervergangenheit. Heute lebt kein Buschmann mehr vollständig in dieser Tradition, aber es gibt viele, die noch so ähnlich leben.

Nach Ankunft am Internationalen Flughafen von Windhoek fahren wir direkt ins Erongo Gebirge. Hier zelten wir 2 Tage wild in einer unglaublich schönen Gebirgslandschaft auf dem riesigen Gelände der Farm Omandumba. Beim Besuch einiger steinzeitlicher Felsmalereien in der Nähe, kommen wir zum ersten Mal mit der uralten spirituellen Welt der Buschleute in Kontakt.

Am Tag darauf fahren wir durch das im Süden gelegene Anderson Gate in den Etoscha Nationalpark. Die nächsten 2 Tage tauchen wir ein in das 20.000 km² große Wildtierreservat, das mit Elefant, Löwe, Leopard und Nashorn vier der afrikanischen  „Big Five“ beheimatet. Der Park ist unter anderem besonders für seine gesunde Population von Spitzmaulnashörnern bekannt. Antreffen können wir dort auch Giraffe, Gnu, Gepard, Hyäne, Berg- und Steppenzebra, Springbock, Kudu, Spießbock und Elenantilope sowie kleinere Säugetiere wie Schakal, Löffelfuchs, Warzenschwein und Honigdachs und über 300 Vogelarten.

Am Morgen des dritten Tages im Park fahren wir nach dem Frühstück zu unserem eigentlichen Ziel, einem weiter nördlich gelegenem Dorf der Ju/'Hoansi, im Buschmannland, in der Nähe von Tsumkwe. Diese Gruppe von Buschmann ist eine der wenigen, die noch traditionell auf die Jagd gehen. Wir schlagen unser Camp in unmittelbarer Nähe ihres Dorfes auf und erleben so aktiv die alte, historische Kultur dieser traditionellen Jäger und Sammler. Mit Mitgliedern dieser Gruppe werden wir vieles über ihre und unsere Vergangenheit und ihr Wildniswissen lernen. Ihre Steinzeit ist erst vor ca. 30 Jahren zu Ende gegangen.

Wir lernen wie sie ein Feuer zu entfachen und Schnüre, Schlingen, Pfeil und Bogen, Grabstock, traditionellen Schmuck und sonstige Gegenstände des täglichen Lebens herzustellen. Während wir sie auf ihren Streifzügen durch ihr Jagd- und Sammelgebiet begleiten, lernen wir etwas über essbare und heilende Pflanzen, über ihre Art zu jagen und über ihre unglaubliche Kunst des Fährtenlesens. Wir singen und tanzen mit ihnen, lernen das eine oder andere Wort ihrer schwierigen Sprache  mit diesen Klick- und Schnalzlauten und können vielleicht auch an Heilungszeremonien ihrer Medizinleute teilnehmen.

Jeden Abend, nach dem gemeinsamen Kochen, werden unter einem endlos funkelnden Sternenhimmel im Schein des Lagerfeuers, unterbrochen von den beginnenden Geräuschen der Nacht, die Geschichten und Abenteuer des Tages zusammengetragen. Wir versorgen uns mit frischen Lebensmitteln während der Fahrt, sind so vollkommen autark und haben auch, je nach Bedarf, unser eigenes Wasser mit.

Am siebten Tag unseres Aufenthaltes bei den Buschmann, dem 13. Tag unserer Reise, verabschieden wir uns von ihnen und fahren wieder Richtung Süden. Unser Ziel ist die Waterberg Wilderness Andersons Campsite. Hier haben wir dann noch mal Zeit, uns wieder  langsam von Busch auf Zivilisation umzustellen. In den Nachmittagsstunden des nächsten Tages erreichen wir pünktlich für unseren Rückflug den Flughafen von Windhoek.

Unterstützt werden wir dabei von unserem namibischen Partner Distant Horizons Travel in Person von Werner Pfeifer. Werner ist Deutsch - Namibier, aufgewachsen auf einer Buschfarm und war Berufsjäger, Wildhüter und Reiseleiter in Namibia. Die Liebe brachte ihn vorübergehend nach Deutschland, wo er ein Pädagogikstudium absolvierte.


Iterations

03.02.–15.02.2027

Tsumkwe 2490 € February 3 – 15, 2027
Date
  • Wed, Feb 3, 2027 12:00 AM — Mon, Feb 15, 2027 11:59 PM
Board & Overnight

Übernachtet wird in Zelten: zunächst im Erongo-Gebirge, anschließend im Camp nahe dem Dorf der Ju/'Hoansi und zum Abschluss auf der Waterberg Wilderness Andersons Campsite.

Die gesamte Verpflegung ist Bestandteil der Reise. Während der Fahrt versorgen wir uns mit frischen Lebensmitteln und führen je nach Bedarf eigenes Wasser mit. Kochausrüstung und Campausrüstung sind vorhanden.

Venue

Namibia, Tsumkwe

Tsumkwe
Teachers
  • Picture of school team member Werner Pfeifer

    Werner Pfeifer

    Partner seit 2006


Contents

Traditionelles Naturhandwerk und Überlebenstechniken

  • Feuer entfachen

  • Schnüre und Schlingen herstellen

  • Pfeil und Bogen anfertigen

  • Mit dem Grabstock arbeiten

  • Traditionellen Schmuck und weitere Gegenstände des täglichen Lebens herstellen

  • Essbare und heilende Pflanzen kennenlernen

  • Jagdmethoden und Fährtenlesen erleben

  • Gemeinschaft und kulturelle Begegnung


Structure

Die Reise beginnt mit der Ankunft in Windhoek und führt direkt in das Erongo-Gebirge. Anschließend geht es durch das Anderson Gate in den Etoscha-Nationalpark und weiter in das Buschmannland nahe Tsumkwe.

Der zentrale Reiseabschnitt findet in einem Camp nahe dem Dorf der Ju/'Hoansi statt. Zum Abschluss führt die Route über die Waterberg Wilderness Andersons Campsite zurück nach Windhoek, von wo aus die Rückreise angetreten wird.


Board & Overnight

Übernachtet wird in Zelten: zunächst im Erongo-Gebirge, anschließend im Camp nahe dem Dorf der Ju/'Hoansi und zum Abschluss auf der Waterberg Wilderness Andersons Campsite.

Die gesamte Verpflegung ist Bestandteil der Reise. Während der Fahrt versorgen wir uns mit frischen Lebensmitteln und führen je nach Bedarf eigenes Wasser mit. Kochausrüstung und Campausrüstung sind vorhanden.


Reviews

Content & learning
Procedure & implementation
Instructors
Event location
Food
Overnight stay
Organizer Communication
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About the Organizer

Wildnisschule Wildniswissen

Verified Organizer Founded: 1995
Logo of the wilderness school Wildnisschule Wildniswissen

Wildniswissen – Wildnisschule seit 1995! Wildniswissen bietet Wildnistouren, Wildniskurse und Lehrgänge in Wildnispädagogik sowie im Fährtenlesen an. Unsere Arbeit basiert auf indigenen Traditionen, die die Erde wertschätzen und eng mit lokalen Ökosystemen verbunden sind. Wir betrachten die Erde als lebendigen Organismus und setzen uns für einen Wertewandel im Sinne einer regenerativen Zusammenarbeit mit unserer Erde ein. Dabei fördern wir tiefe Verbindungen zur Natur, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Geprägt von indigenen Werten und den Lehren unserer Ältesten begleiten wir Menschen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Bereichen – und lernen gemeinsam, in der Natur zu Hause zu sein.

  • EINJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 1 Die Grundlagen
  • DREIJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 2 Die Fülle
  • VIERJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 3 Die Transformation
Wie es dazu kam

Die Geburtsstunde der Wildnisschule Wildniswissen war im Jahr 1995, als ich, Wolfgang Peham, mit einem Wochenendseminar zum ersten Mal an die Öffentlichkeit ging.

  • In 2004 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Süddeutschland statt.
  • In 2005 kam dann zum ersten Mal auch ein Lehrgang in Norddeutschland dazu.
  • In 2007 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik Teil II statt, der aufbauend auf das erste Jahr noch mal 2 Jahre das Wissen von Teil I vertieft und erweitert.
  • In 2007 haben wir für die Ranger des Nationalparks Kalkalpen in Österreich eine Schulung durchgeführt. Inhalt waren drei Module von unserem Lehrgang Wildnispädagogik.
  • In 2009 fand dann in Kooperation mit dem Nationalpark unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Österreich statt.
  • In 2010 fand zum ersten Mal unser Lehrgang Wildnispädgogik Teil III statt.
  • In 2011 fanden, aufgrund der großen Nachfrage, zum ersten Mal 2 Lehrgänge parallel in Norddeutschland statt.
  • In 2012 fand in Kooperation mit dem Umweltzentrum Drei Eichen in Brandenburg, unser erster Deutsch-Polnischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Oder hat es Frau Dr Charlotte Bergmann, Leiterin des Umweltzentrums, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, Absolvent unserer 3-jährigen Ausbildung, lange in Russland als Trainer unterwegs, mit einer Slowakin verheiratet und seit 2010 im Team wurde dann mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut. Unterstützt wurde er dabei von Alina Michalik und Slawomir Szenwald, die übersetzt haben. In 2015 lief die Deutsch-Polnische Förderung aus.
  • In 2016 fand unser erster deutscher Lehrgang in Brandenburg statt.
  • In 2016 fand unser erster polnischer Lehrgang in Polen statt.
  • In 2016 wurden wir von der Diakonie Baden-Württemberg beauftragt, einen Lehrgang Wildnispädagogik für ihr Fachpersonal durchzuführen.
  • In 2017 bieten wir zum ersten Mal im Naturparkzentrum Uhlenkolk, unserem neuen Standort bei Mölln, einen Lehrgang in Schleswig-Holstein an.
  • In 2019 haben wir für die Ranger des Nationalparks Thayatal in Österreich einen Lehrgang Wildnispädagogik durchgeführt.
  • In 2022 fand in Kooperation mit dem Nationalpark Thayatal, unser erster Österreichisch-Tschechischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Thaya hat es Frau Mag. Claudia Waitzbauer, zuständig für die Natur- und Umweltbildung im Nationalpark, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, der auch schon unseren deutsch-polnischen Lehrgang geleitet hat, wurde wieder mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut.
Qualitätsmanagement

Als stellvertretender Leiter der Trainingsabteilung einer Fluggesellschaft hatte ich auch mit dem Erstellen von Trainingssyllabi und mit Qualitätssicherung zu tun. Dieses Wissen und diese Kompetenz konnte ich in die Wildnisschule mit einbringen und hat uns geholfen, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren.
Alle Teamer, die bei uns einen Lehrgang Wildnispädagogik leiten, haben über ihren wildnispädagogischen Abschluss hinaus mindestens ein Jahr internes Training hinter sich.

Wer daran teilnimmt

Ich freue mich sehr über die Tatsache, dass wirklich Leute „from all walks of life“ zu den Teilnehmern gehören. Vom 17 jährigen Waldorfschüler bis zum 60 jährigen pensionierten Banker, von einem der jahrelang unter einer Brücke gelebt hat bis zum Hochschulprofessor, von einem im Moment Arbeitslosen bis zur Unternehmerin, um mal die Bandbreiten ein wenig zu beschreiben.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse und Leidenschaft.

Ulrike Fokken beschreibt das in ihrem Buch „Wildnis wagen!“, Ludwig Verlag 2014, so:
...Mit mir sind 23 Frauen und Männer zum Kurs Wildnispädagogik I der Wildnisschule Wildniswissen gekommen. Eine Versicherungsmanagerin, sechs Erzieherinnen, drei Erzieher, ein Tischler und ein Gärtner, ein Doktor der Biologie mit eigenem Forschungslabor in der Chemieindustrie, ein Kapitalfondsmanager, eine Sachbearbeiterin aus einer schwäbischen Kleinstadt, ein paar junge Leute zwischen Schule und Beruf, eine Grafikerin und andere, die sich in der Natur zu Hause fühlen und mehr von ihr erfahren wollen…

Wie wir wahrgenommen werden
  •  "...Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1200 Kinder die Programme für Schulklassen und rund 400 Erwachsene einen der Kurse zwischen Dänemark und Südtirol. Wolfgang (..Peham) und seine Mitarbeiter werden unter anderem von Alpenvereinen, Nationalparks und kommunalen Einrichtungen gebucht..." 
         Jochen Schilk, Das Wilde Leben, OYA 02/2010
  • "Peham ist einer der Pioniere der Wildnispädagogik mit jahrzehntelanger Erfahrung, geradezu so etwas wie der deutsche Jon Young."
         Andreas Weber, Mehr Matsch!, Ullstein Verlag 2011
  • " ...Coyote Teaching – die Lehre des Kojoten. Der ungewöhnliche Name hat schlicht damit zu tun, dass die Wildnispädagogik aus den USA kommt. Dort wurde sie von Menschen wie Jon Young und Tom Brown als Wilderness Awareness entwickelt und dann von Wolfgang Peham als Pionier nach Deutschland gebracht..."
         Ulrike Fokken Wildnis wagen!, Ludwig Verlag 2014
Teilnehmerstimmen
  • "Der Kurs Wildnispädagogik hat mir gezeigt, wie echtes Lernen funktionieren kann. Nach Schule und während eines oberflächlichen Studiums war dies die entscheidende Wende, um für mich selbst diese neuen Ansätze auszuprobieren und Eigeninitiative für selbst bestimmendes lernen zu übernehmen. Dieser Kurs hat einiges zurechtgerückt und in mir die Freude am Entdecken und Vorwärtsschreiten zurückgegeben." 
         Marko Grunz
  • "Ich hab nicht nur gelernt, wie ich anderen Menschen Natur nahe bringen kann, sondern vor allem, dass ich selbst ein Teil davon bin, mit allem was lebt verbunden. Dies rational zu wissen, ist eine Sache, aber es mit jedem Atemzug draußen in tiefstem Herzen spüren zu können, ist ein wunderbares Geschenk. Nicht nur für mein Studium hat sich dadurch vieles verändert, sondern für mein gesamtes Leben. Danke!" 
         Elke Loepthien
  • "Endlich eine Fortbildung, wo Theorie und Praxis nicht durch einen tiefen Graben getrennt sind. Wo Lernen etwas bringt – auch im alltäglichen Leben. Und wo die Motivation mit dem Lernen proportional wächst."
         Jörn Kaufhold
  • "Ich habe während der einjährigen Weiterbildung viel gelernt und insbesondere die Wochenenden als eine sehr intensive Zeit wahrgenommen. Am meisten beührt haben mich die Einheiten, in denen es um die Philosophie der Naturvölker, um den Geist hinter allem, um Spiritualität ging. Da wurden Gedanken angesprochen, die - wie es sich anfühlte - schon in mir drin waren und jetzt wirklich gedacht werden durfte. Als eine große Bereicherung habe ich auch die Aufmerksamkeitsübungen, den „Sitzplatz“ und die “Art des Lernens“, auch durch die Hausaufgaben, empfunden, die meinen Alltag und meine Wahrnehmung nachhaltig verändert haben."
         Jantje Blatt
  • "Das Jahr hat mir neue Wege eröffnet, neue Einblicke gegeben und neue Ansätze für meinen Weg gegeben. Es hat mich der Erde nähergebracht. Ich habe Leute kennengelernt, die ich normalerweise nicht kennengelernt hätte und ich habe Dinge ausprobiert, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Ich habe gelernt, den Geist nicht davon ziehen zu lassen und das Herz dabei zurückzulassen."
         Henrike Scholz

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Dates

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Kalahari Buschmann Experience, Namibia

03.02.–15.02.2027