Spuren im Schnee - Wildlife Monitoring, Slowakei

Wildnisschule Wildniswissen

Spuren im Schnee - Wildlife Monitoring, Slowakei

Januar 2027

Course offered in Liptovský Mikuláš from 16. January 2027 to 22. January 2027.


Category

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Wilderness Tours

Organized by

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Wildnisschule Wildniswissen (Wildnisschule Wildniswissen GbR)

Verified Organizer
Target Group

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For Adults


A few impressions to give you a feel for this class.


About this Course

Eine winterliche Spurenlese-Reise in die Liptau und die Niedere Tatra. Wir erkunden die Landschaft, lesen Trittsiegel und Gangarten und unterstützen das lokale Raubtiermonitoring der Slovak Wildlife Society. Dabei folgen wir den Spuren von Braunbär, Wolf und Luchs und dokumentieren, was wir draußen finden. Die Tour verbindet intensives Draußensein mit konkreter Mitarbeit am Wildlife Monitoring.


Iterations

Januar 2027

Liptovský Mikuláš 650 € January 16 – 22, 2027
Date
  • Sat, Jan 16, 2027 5:00 PM — Fri, Jan 22, 2027 9:00 AM
Cost Structure

Euro 650,00 Kursegebühr

Euro 336,00 Übernachtungs- und Verpflegungskosten vor Ort (für eine Person im Doppelzimmer mit Frühstück, Abendessen, Suppe und Jause, inkl. Kurtaxe und ohne Getränke (für 6 Tage)

Board & Overnight

Die Übernachtung erfolgt im Doppelzimmer. Im Preis vor Ort sind Frühstück, Abendessen, Suppe und Jause sowie die Kurtaxe enthalten. Getränke sind nicht enthalten.

Venue

Slowakei

032 03 Liptovský Mikuláš
Teachers
  • Picture of school team member Jörn Kaufhold

    Jörn Kaufhold

    im Team seit 2010


Contents

Landschaft und Tierwelt

Die Liptau liegt zwischen Tatra, Niederen Tatra und Großer Fatra. Mehr als zwei Drittel der Slowakei sind von den Karpaten bedeckt, mehr als 40 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. In dieser abwechslungsreichen Landschaft leben Braunbären, Wölfe und Luchse. Auch Gämse, Wildkatzen, Murmeltiere sowie Birk- und Auerhühner hinterlassen ihre Spuren.

Spuren lesen und Fährten folgen

  • Wir machen uns mit der Landschaft und den Trittsiegeln ihrer Bewohner vertraut.

  • Wir untersuchen Fährten und unterscheiden Gangarten und Spurverläufe.

  • Wir folgen den Spuren von Braunbären, Wölfen und Luchsen, soweit es die Bedingungen ermöglichen.

  • Wir dokumentieren den Verlauf gefundener Fährten.

Wildlife Monitoring

Während der weiteren Tage unterstützen wir das lokale Raubtiermonitoring der Slovak Wildlife Society. Ziel ist es, verlässliche Bestandszahlen von Wolf und Luchs zu ermitteln. Zu den praktischen Arbeiten gehört je nach Möglichkeit auch das Sammeln von Losungen für genetische Analysen.

Unterwegs im Winter

Die Strecken führen durch Vorgebirge und Täler, in denen sich im Winter viele Wildtiere aufhalten. Wir legen täglich ausgewählte Strecken von etwa 10 bis 15 Kilometern zurück und bewegen uns dabei durch meist tiefen Schnee. Eigene Schneeschuhe sind deshalb erforderlich.


Structure

Wir leben während der Tour in einem kleinen Dorf in der Niederen Tatra. In den ersten Tagen stehen das Ankommen in der Landschaft sowie das Kennenlernen von Trittsiegeln und Gangarten im Mittelpunkt.

In den folgenden Tagen laufen wir ausgewählte Strecken ab, suchen nach Fährten und unterstützen das lokale Raubtiermonitoring. Die Anreise erfolgt am ersten Tag zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, die Abreise am letzten Tag nach dem Frühstück.


Prerequisites

Die Tour beinhaltet Strecken von etwa 10 bis 15 Kilometern durch winterliches Vorgebirge und Talgelände. Eigene Schneeschuhe sind erforderlich, da in der Regel mit hoher Schneelage zu rechnen ist.


Packing List

Bitte eigene Schneeschuhe mitbringen.


Board & Overnight

Die Übernachtung erfolgt im Doppelzimmer. Im Preis vor Ort sind Frühstück, Abendessen, Suppe und Jause sowie die Kurtaxe enthalten. Getränke sind nicht enthalten.


Cost Structure

  • Euro 650,00 Kursegebühr

  • Euro 336,00 Übernachtungs- und Verpflegungskosten vor Ort (für eine Person im Doppelzimmer mit Frühstück, Abendessen, Suppe und Jause, inkl. Kurtaxe und ohne Getränke (für 6 Tage)


Reviews

Content & learning
Procedure & implementation
Instructors
Event location
Food
Overnight stay
Organizer Communication
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About the Organizer

Wildnisschule Wildniswissen

Verified Organizer Founded: 1995
Logo of the wilderness school Wildnisschule Wildniswissen

Wildniswissen – Wildnisschule seit 1995! Wildniswissen bietet Wildnistouren, Wildniskurse und Lehrgänge in Wildnispädagogik sowie im Fährtenlesen an. Unsere Arbeit basiert auf indigenen Traditionen, die die Erde wertschätzen und eng mit lokalen Ökosystemen verbunden sind. Wir betrachten die Erde als lebendigen Organismus und setzen uns für einen Wertewandel im Sinne einer regenerativen Zusammenarbeit mit unserer Erde ein. Dabei fördern wir tiefe Verbindungen zur Natur, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Geprägt von indigenen Werten und den Lehren unserer Ältesten begleiten wir Menschen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Bereichen – und lernen gemeinsam, in der Natur zu Hause zu sein.

  • EINJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 1 Die Grundlagen
  • DREIJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 2 Die Fülle
  • VIERJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 3 Die Transformation
Wie es dazu kam

Die Geburtsstunde der Wildnisschule Wildniswissen war im Jahr 1995, als ich, Wolfgang Peham, mit einem Wochenendseminar zum ersten Mal an die Öffentlichkeit ging.

  • In 2004 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Süddeutschland statt.
  • In 2005 kam dann zum ersten Mal auch ein Lehrgang in Norddeutschland dazu.
  • In 2007 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik Teil II statt, der aufbauend auf das erste Jahr noch mal 2 Jahre das Wissen von Teil I vertieft und erweitert.
  • In 2007 haben wir für die Ranger des Nationalparks Kalkalpen in Österreich eine Schulung durchgeführt. Inhalt waren drei Module von unserem Lehrgang Wildnispädagogik.
  • In 2009 fand dann in Kooperation mit dem Nationalpark unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Österreich statt.
  • In 2010 fand zum ersten Mal unser Lehrgang Wildnispädgogik Teil III statt.
  • In 2011 fanden, aufgrund der großen Nachfrage, zum ersten Mal 2 Lehrgänge parallel in Norddeutschland statt.
  • In 2012 fand in Kooperation mit dem Umweltzentrum Drei Eichen in Brandenburg, unser erster Deutsch-Polnischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Oder hat es Frau Dr Charlotte Bergmann, Leiterin des Umweltzentrums, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, Absolvent unserer 3-jährigen Ausbildung, lange in Russland als Trainer unterwegs, mit einer Slowakin verheiratet und seit 2010 im Team wurde dann mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut. Unterstützt wurde er dabei von Alina Michalik und Slawomir Szenwald, die übersetzt haben. In 2015 lief die Deutsch-Polnische Förderung aus.
  • In 2016 fand unser erster deutscher Lehrgang in Brandenburg statt.
  • In 2016 fand unser erster polnischer Lehrgang in Polen statt.
  • In 2016 wurden wir von der Diakonie Baden-Württemberg beauftragt, einen Lehrgang Wildnispädagogik für ihr Fachpersonal durchzuführen.
  • In 2017 bieten wir zum ersten Mal im Naturparkzentrum Uhlenkolk, unserem neuen Standort bei Mölln, einen Lehrgang in Schleswig-Holstein an.
  • In 2019 haben wir für die Ranger des Nationalparks Thayatal in Österreich einen Lehrgang Wildnispädagogik durchgeführt.
  • In 2022 fand in Kooperation mit dem Nationalpark Thayatal, unser erster Österreichisch-Tschechischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Thaya hat es Frau Mag. Claudia Waitzbauer, zuständig für die Natur- und Umweltbildung im Nationalpark, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, der auch schon unseren deutsch-polnischen Lehrgang geleitet hat, wurde wieder mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut.
Qualitätsmanagement

Als stellvertretender Leiter der Trainingsabteilung einer Fluggesellschaft hatte ich auch mit dem Erstellen von Trainingssyllabi und mit Qualitätssicherung zu tun. Dieses Wissen und diese Kompetenz konnte ich in die Wildnisschule mit einbringen und hat uns geholfen, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren.
Alle Teamer, die bei uns einen Lehrgang Wildnispädagogik leiten, haben über ihren wildnispädagogischen Abschluss hinaus mindestens ein Jahr internes Training hinter sich.

Wer daran teilnimmt

Ich freue mich sehr über die Tatsache, dass wirklich Leute „from all walks of life“ zu den Teilnehmern gehören. Vom 17 jährigen Waldorfschüler bis zum 60 jährigen pensionierten Banker, von einem der jahrelang unter einer Brücke gelebt hat bis zum Hochschulprofessor, von einem im Moment Arbeitslosen bis zur Unternehmerin, um mal die Bandbreiten ein wenig zu beschreiben.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse und Leidenschaft.

Ulrike Fokken beschreibt das in ihrem Buch „Wildnis wagen!“, Ludwig Verlag 2014, so:
...Mit mir sind 23 Frauen und Männer zum Kurs Wildnispädagogik I der Wildnisschule Wildniswissen gekommen. Eine Versicherungsmanagerin, sechs Erzieherinnen, drei Erzieher, ein Tischler und ein Gärtner, ein Doktor der Biologie mit eigenem Forschungslabor in der Chemieindustrie, ein Kapitalfondsmanager, eine Sachbearbeiterin aus einer schwäbischen Kleinstadt, ein paar junge Leute zwischen Schule und Beruf, eine Grafikerin und andere, die sich in der Natur zu Hause fühlen und mehr von ihr erfahren wollen…

Wie wir wahrgenommen werden
  •  "...Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1200 Kinder die Programme für Schulklassen und rund 400 Erwachsene einen der Kurse zwischen Dänemark und Südtirol. Wolfgang (..Peham) und seine Mitarbeiter werden unter anderem von Alpenvereinen, Nationalparks und kommunalen Einrichtungen gebucht..." 
         Jochen Schilk, Das Wilde Leben, OYA 02/2010
  • "Peham ist einer der Pioniere der Wildnispädagogik mit jahrzehntelanger Erfahrung, geradezu so etwas wie der deutsche Jon Young."
         Andreas Weber, Mehr Matsch!, Ullstein Verlag 2011
  • " ...Coyote Teaching – die Lehre des Kojoten. Der ungewöhnliche Name hat schlicht damit zu tun, dass die Wildnispädagogik aus den USA kommt. Dort wurde sie von Menschen wie Jon Young und Tom Brown als Wilderness Awareness entwickelt und dann von Wolfgang Peham als Pionier nach Deutschland gebracht..."
         Ulrike Fokken Wildnis wagen!, Ludwig Verlag 2014
Teilnehmerstimmen
  • "Der Kurs Wildnispädagogik hat mir gezeigt, wie echtes Lernen funktionieren kann. Nach Schule und während eines oberflächlichen Studiums war dies die entscheidende Wende, um für mich selbst diese neuen Ansätze auszuprobieren und Eigeninitiative für selbst bestimmendes lernen zu übernehmen. Dieser Kurs hat einiges zurechtgerückt und in mir die Freude am Entdecken und Vorwärtsschreiten zurückgegeben." 
         Marko Grunz
  • "Ich hab nicht nur gelernt, wie ich anderen Menschen Natur nahe bringen kann, sondern vor allem, dass ich selbst ein Teil davon bin, mit allem was lebt verbunden. Dies rational zu wissen, ist eine Sache, aber es mit jedem Atemzug draußen in tiefstem Herzen spüren zu können, ist ein wunderbares Geschenk. Nicht nur für mein Studium hat sich dadurch vieles verändert, sondern für mein gesamtes Leben. Danke!" 
         Elke Loepthien
  • "Endlich eine Fortbildung, wo Theorie und Praxis nicht durch einen tiefen Graben getrennt sind. Wo Lernen etwas bringt – auch im alltäglichen Leben. Und wo die Motivation mit dem Lernen proportional wächst."
         Jörn Kaufhold
  • "Ich habe während der einjährigen Weiterbildung viel gelernt und insbesondere die Wochenenden als eine sehr intensive Zeit wahrgenommen. Am meisten beührt haben mich die Einheiten, in denen es um die Philosophie der Naturvölker, um den Geist hinter allem, um Spiritualität ging. Da wurden Gedanken angesprochen, die - wie es sich anfühlte - schon in mir drin waren und jetzt wirklich gedacht werden durfte. Als eine große Bereicherung habe ich auch die Aufmerksamkeitsübungen, den „Sitzplatz“ und die “Art des Lernens“, auch durch die Hausaufgaben, empfunden, die meinen Alltag und meine Wahrnehmung nachhaltig verändert haben."
         Jantje Blatt
  • "Das Jahr hat mir neue Wege eröffnet, neue Einblicke gegeben und neue Ansätze für meinen Weg gegeben. Es hat mich der Erde nähergebracht. Ich habe Leute kennengelernt, die ich normalerweise nicht kennengelernt hätte und ich habe Dinge ausprobiert, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Ich habe gelernt, den Geist nicht davon ziehen zu lassen und das Herz dabei zurückzulassen."
         Henrike Scholz

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