Initiation für Jugendliche

Ein Kurs von Wildnisschule Wildniswissen

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Initiation & Übergang
Für Jugendliche

Über diesen Kurs

Diese siebentägige Initiation richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Sie markiert einen wichtigen Übergang auf dem Weg vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen. Eine besondere Schwellenzeit in der Natur schafft Raum für persönliche Erfahrungen, neue Verantwortung und den Blick auf das eigene Leben. Am Ende der Woche empfängt die Gemeinschaft die Initiantinnen und Initianten und würdigt diesen Schritt.

Durchgänge

Durchgänge
450 € Anmeldung auf Anfrage

Juli - 2027

Mölln 18. – 24. Juli 2027

Termin

Beginn Ende
So. 18.07.27 13:00 Uhr Sa. 24.07.27 12:30 Uhr

Veranstaltungsort

Naturparkzentrum Uhlenkolk

23879 Mölln

Veranstaltungsort

Naturparkzentrum Uhlenkolk

Verpflegung & ggf. Übernachtung

Die Jugendlichen übernachten im eigenen Zelt. Die Mahlzeiten sind ausgewogen und vollwertig und werden am offenen Feuer zubereitet.

Kursleiter:innen / Team

  • Bild des Team Mitglieds Annika Büßen

    Annika Büßen

    im Team seit 2019

    Annika Büßen
    Bild des Team Mitglieds Annika Büßen

    im Team seit 2019

    Mutter dreier Söhne, graduierte Wildnispädagogin (4jährige Ausbildung bei Wildniswissen), Erzieherin, Natur- und Waldpädagogin, 9 Jahre Leitung einer Waldkindergartengruppe. Hat insgesamt 1,5 Jahre in Südafrika und Namibia gelebt. Liebt den afrikanischen Busch, die Weite der Wüste, die Wälder Europas und die Ostsee. Hütet mit ihrem Mann Lars einen wilden Garten im Norden Deutschlands. Seit 2001 auf dem Weg des Kreises und der Erde, dabei stark geprägt von den Liedern und Zeremonien der Lakota. Seitdem persönliche Erfahrungen mit Visionssuche. Hat im Jahr 2023 begonnen, Erwachsene und Jugendliche auf diesem Weg zu begleiten und wurde dabei von Wolfgang, Joscha und Sylvia Wollwert unterwiesen. Brennt für Naturverbindung, Geschichtenerzählen, Zykluswissen, Kreativsein und das gemeinsame Staunen und Erleben. Liebt es, große und kleine Menschen beim Verwildern zu begleiten und sie für unsere Mitwelt zu begeistern.

    Mentorin bei: Schulklassen, Familiencamp, Initiation für Jugendliche, Wildniswissen Basis, Visionssuche, Lehrgang Wildnispädagogik II
  • Bild des Team Mitglieds Lars Büßen

    Lars Büßen

    Lars Büßen, im Team seit 2020

    Lars Büßen
    Bild des Team Mitglieds Lars Büßen

    Lars Büßen, im Team seit 2020

    Vater dreier Söhne, zertifizierter Wildnispädagoge, dreijährige Ausbildung bei Wildniswissen, Gärtner mit viel Erfahrung im Bioland-Gemüsebau und der Gestaltung von naturnahen Gärten. Leidenschaftlicher Schnitzer und Holzgestalter, bereiste die Ostsee viele Jahre mit dem Segelboot und nutzt immer noch jede Gelegenheit dazu. Hütet seit 2012 einen INIPI-Platz und ist, seit er 2005 mit der Lakota-Tradition in Berührung kam, auf dem Weg der Erde und des Herzens. Gastgeber für verschiedene Kreise und Veranstaltungen, die dem Leben dienen. Liebt es, Menschen ihre Verbindung zur Natur vor Augen zu führen und durch die wildnispädagogischen Werkzeuge erfahrbar zu machen.

    Mentor bei: Schulklassen, Familiencamp, Initiation für Jugendliche, Wildniswissen Basis

Inhalte

Übergang und Schwellenzeit
Im Mittelpunkt steht ein bewusst gestalteter Übergang vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen. Die Initiation markiert einen Meilenstein, an dem der bisherige Weg gewürdigt und der Blick nach vorne gerichtet wird.

Erfahrung in der Natur
Die Schwellenzeit ist mit dem Auf-sich-allein-Gestelltsein, Fasten und dem Ausgesetztsein gegenüber den Elementen verbunden. Diese Herausforderungen machen persönliche Erfahrungen möglich und führen die Jugendlichen auf einen alten Weg, den schon viele vor ihnen gegangen sind.

Gemeinschaft und Empfang
Am Ende der Woche kommen Verwandte, enge Freunde und Angehörige der Wildnisfamilie zusammen, um die Initiantinnen und Initianten zu empfangen. Die Gemeinschaft erkennt das Erwachsenwerden an und feiert den bewusst vollzogenen Schritt.

Verantwortung und Miteinander
Die Initiation richtet den Blick auf neue Rechte und mehr Verantwortung. Auch das alltägliche Miteinander in den Familien verändert sich. Aus Jugendlichen, die zunächst stark mit sich selbst beschäftigt sind, werden junge Erwachsene, die ihre Familien und das größere Ganze mitdenken.

Struktur

Die Initiation dauert sieben Tage. Am ersten Tag ist die Anreise ab 11.00 Uhr möglich; der gemeinsame Beginn ist um 13.00 Uhr mit dem Mittagessen.

Am letzten Tag endet die gemeinsame Zeit um 12.30 Uhr mit dem Mittagessen. Die Abreise erfolgt anschließend gegen 14.00 Uhr.

Voraussetzungen

Das Angebot richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren.

Packliste

Für die Unterbringung im eigenen Zelt werden ein Schlafsack und eine Isomatte benötigt.

Verpflegung & ggf. Übernachtung

Die Jugendlichen übernachten im eigenen Zelt. Die Mahlzeiten sind ausgewogen und vollwertig und werden am offenen Feuer zubereitet.

Erfahrungsberichte

Inhalte & Lernfortschritt —
Ablauf & Durchführung —
Kursleitung —
Veranstaltungsort —
Verpflegung —
Übernachtung —
Veranstalter Kommunikation —
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Noch offene Fragen?

Melde dich gerne – wir bringen dich direkt mit dem veranstaltenden Team in Kontakt, damit du vor der Buchung alle offenen Punkte klären kannst.

Über die Veranstaltenden

Wildnisschule Wildniswissen

Verifizierte:r Veranstalter:in Gegründet: 1995
Logo der Wildnisschule Wildnisschule Wildniswissen

Wildniswissen – Wildnisschule seit 1995! Wildniswissen bietet Wildnistouren, Wildniskurse und Lehrgänge in Wildnispädagogik sowie im Fährtenlesen an. Unsere Arbeit basiert auf indigenen Traditionen, die die Erde wertschätzen und eng mit lokalen Ökosystemen verbunden sind. Wir betrachten die Erde als lebendigen Organismus und setzen uns für einen Wertewandel im Sinne einer regenerativen Zusammenarbeit mit unserer Erde ein. Dabei fördern wir tiefe Verbindungen zur Natur, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Geprägt von indigenen Werten und den Lehren unserer Ältesten begleiten wir Menschen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Bereichen – und lernen gemeinsam, in der Natur zu Hause zu sein.

  • EINJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 1 Die Grundlagen

  • DREIJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 2 Die Fülle

  • VIERJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 3 Die Transformation

Wie es dazu kam

Die Geburtsstunde der Wildnisschule Wildniswissen war im Jahr 1995, als ich, Wolfgang Peham, mit einem Wochenendseminar zum ersten Mal an die Öffentlichkeit ging.

  • In 2004 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Süddeutschland statt.

  • In 2005 kam dann zum ersten Mal auch ein Lehrgang in Norddeutschland dazu.

  • In 2007 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik Teil II statt, der aufbauend auf das erste Jahr noch mal 2 Jahre das Wissen von Teil I vertieft und erweitert.

  • In 2007 haben wir für die Ranger des Nationalparks Kalkalpen in Österreich eine Schulung durchgeführt. Inhalt waren drei Module von unserem Lehrgang Wildnispädagogik.

  • In 2009 fand dann in Kooperation mit dem Nationalpark unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Österreich statt.

  • In 2010 fand zum ersten Mal unser Lehrgang Wildnispädgogik Teil III statt.

  • In 2011 fanden, aufgrund der großen Nachfrage, zum ersten Mal 2 Lehrgänge parallel in Norddeutschland statt.

  • In 2012 fand in Kooperation mit dem Umweltzentrum Drei Eichen in Brandenburg, unser erster Deutsch-Polnischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Oder hat es Frau Dr Charlotte Bergmann, Leiterin des Umweltzentrums, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, Absolvent unserer 3-jährigen Ausbildung, lange in Russland als Trainer unterwegs, mit einer Slowakin verheiratet und seit 2010 im Team wurde dann mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut. Unterstützt wurde er dabei von Alina Michalik und Slawomir Szenwald, die übersetzt haben. In 2015 lief die Deutsch-Polnische Förderung aus.

  • In 2016 fand unser erster deutscher Lehrgang in Brandenburg statt.

  • In 2016 fand unser erster polnischer Lehrgang in Polen statt.

  • In 2016 wurden wir von der Diakonie Baden-Württemberg beauftragt, einen Lehrgang Wildnispädagogik für ihr Fachpersonal durchzuführen.

  • In 2017 bieten wir zum ersten Mal im Naturparkzentrum Uhlenkolk, unserem neuen Standort bei Mölln, einen Lehrgang in Schleswig-Holstein an.

  • In 2019 haben wir für die Ranger des Nationalparks Thayatal in Österreich einen Lehrgang Wildnispädagogik durchgeführt.

  • In 2022 fand in Kooperation mit dem Nationalpark Thayatal, unser erster Österreichisch-Tschechischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Thaya hat es Frau Mag. Claudia Waitzbauer, zuständig für die Natur- und Umweltbildung im Nationalpark, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, der auch schon unseren deutsch-polnischen Lehrgang geleitet hat, wurde wieder mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut.

Qualitätsmanagement

Als stellvertretender Leiter der Trainingsabteilung einer Fluggesellschaft hatte ich auch mit dem Erstellen von Trainingssyllabi und mit Qualitätssicherung zu tun. Dieses Wissen und diese Kompetenz konnte ich in die Wildnisschule mit einbringen und hat uns geholfen, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren.
Alle Teamer, die bei uns einen Lehrgang Wildnispädagogik leiten, haben über ihren wildnispädagogischen Abschluss hinaus mindestens ein Jahr internes Training hinter sich.

Wer daran teilnimmt

Ich freue mich sehr über die Tatsache, dass wirklich Leute „from all walks of life“ zu den Teilnehmern gehören. Vom 17 jährigen Waldorfschüler bis zum 60 jährigen pensionierten Banker, von einem der jahrelang unter einer Brücke gelebt hat bis zum Hochschulprofessor, von einem im Moment Arbeitslosen bis zur Unternehmerin, um mal die Bandbreiten ein wenig zu beschreiben.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse und Leidenschaft.

Ulrike Fokken beschreibt das in ihrem Buch „Wildnis wagen!“, Ludwig Verlag 2014, so:
...Mit mir sind 23 Frauen und Männer zum Kurs Wildnispädagogik I der Wildnisschule Wildniswissen gekommen. Eine Versicherungsmanagerin, sechs Erzieherinnen, drei Erzieher, ein Tischler und ein Gärtner, ein Doktor der Biologie mit eigenem Forschungslabor in der Chemieindustrie, ein Kapitalfondsmanager, eine Sachbearbeiterin aus einer schwäbischen Kleinstadt, ein paar junge Leute zwischen Schule und Beruf, eine Grafikerin und andere, die sich in der Natur zu Hause fühlen und mehr von ihr erfahren wollen…

Wie wir wahrgenommen werden
  •  "...Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1200 Kinder die Programme für Schulklassen und rund 400 Erwachsene einen der Kurse zwischen Dänemark und Südtirol. Wolfgang (..Peham) und seine Mitarbeiter werden unter anderem von Alpenvereinen, Nationalparks und kommunalen Einrichtungen gebucht..." 
         Jochen Schilk, Das Wilde Leben, OYA 02/2010

  • "Peham ist einer der Pioniere der Wildnispädagogik mit jahrzehntelanger Erfahrung, geradezu so etwas wie der deutsche Jon Young."
         Andreas Weber, Mehr Matsch!, Ullstein Verlag 2011

  • " ...Coyote Teaching – die Lehre des Kojoten. Der ungewöhnliche Name hat schlicht damit zu tun, dass die Wildnispädagogik aus den USA kommt. Dort wurde sie von Menschen wie Jon Young und Tom Brown als Wilderness Awareness entwickelt und dann von Wolfgang Peham als Pionier nach Deutschland gebracht..."
         Ulrike Fokken Wildnis wagen!, Ludwig Verlag 2014

Teilnehmerstimmen
  • "Der Kurs Wildnispädagogik hat mir gezeigt, wie echtes Lernen funktionieren kann. Nach Schule und während eines oberflächlichen Studiums war dies die entscheidende Wende, um für mich selbst diese neuen Ansätze auszuprobieren und Eigeninitiative für selbst bestimmendes lernen zu übernehmen. Dieser Kurs hat einiges zurechtgerückt und in mir die Freude am Entdecken und Vorwärtsschreiten zurückgegeben." 
         Marko Grunz

  • "Ich hab nicht nur gelernt, wie ich anderen Menschen Natur nahe bringen kann, sondern vor allem, dass ich selbst ein Teil davon bin, mit allem was lebt verbunden. Dies rational zu wissen, ist eine Sache, aber es mit jedem Atemzug draußen in tiefstem Herzen spüren zu können, ist ein wunderbares Geschenk. Nicht nur für mein Studium hat sich dadurch vieles verändert, sondern für mein gesamtes Leben. Danke!" 
         Elke Loepthien

  • "Endlich eine Fortbildung, wo Theorie und Praxis nicht durch einen tiefen Graben getrennt sind. Wo Lernen etwas bringt – auch im alltäglichen Leben. Und wo die Motivation mit dem Lernen proportional wächst."
         Jörn Kaufhold

  • "Ich habe während der einjährigen Weiterbildung viel gelernt und insbesondere die Wochenenden als eine sehr intensive Zeit wahrgenommen. Am meisten beührt haben mich die Einheiten, in denen es um die Philosophie der Naturvölker, um den Geist hinter allem, um Spiritualität ging. Da wurden Gedanken angesprochen, die - wie es sich anfühlte - schon in mir drin waren und jetzt wirklich gedacht werden durfte. Als eine große Bereicherung habe ich auch die Aufmerksamkeitsübungen, den „Sitzplatz“ und die “Art des Lernens“, auch durch die Hausaufgaben, empfunden, die meinen Alltag und meine Wahrnehmung nachhaltig verändert haben."
         Jantje Blatt

  • "Das Jahr hat mir neue Wege eröffnet, neue Einblicke gegeben und neue Ansätze für meinen Weg gegeben. Es hat mich der Erde nähergebracht. Ich habe Leute kennengelernt, die ich normalerweise nicht kennengelernt hätte und ich habe Dinge ausprobiert, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Ich habe gelernt, den Geist nicht davon ziehen zu lassen und das Herz dabei zurückzulassen."
         Henrike Scholz

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Termine

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450 €

18. – 24. Jul 2027

pro Person

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