Lehrgang Trailing

Wildnisschule Wildniswissen

Lehrgang Trailing

Lehrgang 2027 Nord

Lehrgang angeboten in Boitzenburger Land von Januar 2027 bis November 2027.


Angebotsformat

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Lehrgang / Seminar

Kategorie

Kategorie

Fährtenlesen

Veranstaltet von

Veranstaltet von

Wildnisschule Wildniswissen (Wildnisschule Wildniswissen GbR)

Verifizierte:r Veranstalter:in
Zielgruppe

Zielgruppe

Für Erwachsene


Über diesen Kurs

Beim Trailing folgen Sie der Fährte eines Tieres und lesen die Spuren und Zeichen, die es hinterlassen hat. Sie lernen, Fährten aufzuspüren, zu identifizieren, ihrem Verlauf zu folgen und sie in ihrem Zusammenhang zu verstehen. Der Lehrgang verbindet praktische Arbeit auf der Fährte mit der Auseinandersetzung mit Tierverhalten, Wahrnehmung und Annäherung. In vier aufeinander aufbauenden Modulen erleben Sie Fährten über den Verlauf von Winter bis Herbst.


Durchgänge

Lehrgang 2027 Nord

Boitzenburger Land 1990 € 28. Januar 2027
Termine
  • Do. 28.01.27 18:00 — So. 31.01.27 15:00
  • Do. 18.03.27 18:00 — So. 21.03.27 15:00
  • Do. 16.09.27 18:00 — So. 19.09.27 15:00
  • Do. 11.11.27 18:00 — So. 14.11.27 15:00
Verpflegung & ggf. Übernachtung

Die Unterkunft erfolgt in einer Pension. Die Verpflegung und die Unterkunft werden je verlängertem Wochenende separat berechnet.

Veranstaltungsort

Seegut Blaue Blume

17268 Boitzenburger Land
Kursleiter:innen / Team
  • Bild des Team Mitglieds Jörn Kaufhold

    Jörn Kaufhold

    im Team seit 2010


Inhalte

Fährten lesen und verfolgen

  • Fährten aufspüren und identifizieren

  • das Alter von Fährten bestimmen

  • einer Fährte folgen und sie ausarbeiten

  • eine Fährte interpretieren

  • sich unbemerkt einem Tier nähern

Spuren, Zeichen und Bewegung

  • Interpretation von Gangarten und Spurbildern

  • Alterskennzeichen und Verwitterungsstufen von Trittsiegeln, Losung, Fraßspuren und anderen Zeichen

  • Druckbilder und Bewegungsrichtung

  • Bewegungs- und Raumverhalten bestimmter Tierarten

Annäherung und Umweltbedingungen

  • Strategien der Annäherung

  • Einfluss von Wind und Witterung

  • Vogelsprache beim Trailing

  • Ökologie der Jahreszeiten

Dokumentation und Zusammenarbeit

  • Arbeit mit Landkarten, Mapping und Journaling

  • Trailing zu zweit oder in Gruppen

  • mentale Techniken auf und neben der Fährte

Im Verlauf des Lehrgangs schulen Sie Ihre Wahrnehmung, Ihren Verstand, Ihr Vorstellungsvermögen und Ihre Intuition. Wenn Sie sich in ein anderes Lebewesen hineinversetzen und versuchen, die Welt aus seiner Perspektive wahrzunehmen, eröffnet sich zugleich ein anderer Blick auf das eigene Denken und Handeln. Die erworbenen Fähigkeiten können in Forschung, Umweltbildung, Naturschutz, Jagd und Monitoring sowie beim persönlichen Erkunden der Natur eingesetzt werden.


Struktur

Der Lehrgang umfasst insgesamt 16 Tage und ist auf vier aufeinander aufbauende Module verteilt. Jedes Modul findet von Donnerstag bis Sonntag statt. Zwischen den Ausbildungsblöcken vertiefen Sie das Gelernte durch Aufgaben.

Der Lehrgang erstreckt sich von Winter bis Herbst über vier Jahreszeiten. Dabei arbeiten Sie mit Fährten auf Schnee, Sand und Laub. Um den Anforderungen der Fährtenarbeit gerecht zu werden, ist die Gruppe auf sechs Personen begrenzt.

Die Lehrgangsorte

Nach sorgfältiger Suche haben wir schließlich die passenden Lehrgangsorte gefunden. Wir haben sie so ausgewählt, dass sie den einzelnen Modulen entsprechen und wir Sie mit all den im Inhalt aufgeführten Dingen vertraut machen können.

Kasperske Hory in Tschechien,
Der Böhmerwald ist eine 120 km lange und 50 km lange Bergkette direkt an der deutsch-tschechischen Grenze. Kasperske Hory liegt im Landschaftsschutzgebiet Šumava.
Hier findet das Modul 1 statt.

Uckermark, D-17268 Boitzenburger Land
Das im Nordosten Brandenburgs gelegene Gemeindegebiet umfasst die eiszeitlich geprägte Hügel- und Seenlandschaft der westlichen Uckermark (Feldberger Seenlandschaft).
Hier finden die Module 2 und 4 statt.

Brandenburg, D 02979 Neustadt/Spree
Das Lausitzer Dorf liegt direkt an der Großen Spree, inmitten von ausgedehnten Kiefernwäldern.
Hier findet das Modul 3 statt.


Voraussetzungen

Voraussetzung ist Ihr Interesse und Ihre Leidenschaft für die Inhalte und Ziele des Lehrgangs. Wenn Sie sich von einer Fährte angezogen fühlen, wissen möchten, wohin sie führt, und den Wunsch haben, das Tier zu sehen, das sie hinterlassen hat, sind Sie hier richtig.

Der Lehrgang eignet sich auch für Menschen, die bereits länger im Trailing arbeiten und ihre Erfahrungen in einer Gruppe von Gleichgesinnten vertiefen möchten. Wenn Sie derzeit an einer anderen Ausbildung oder Weiterbildung teilnehmen, schließen Sie diese zunächst ab, damit Sie sich dem Lehrgang vollständig widmen können.


Verpflegung & ggf. Übernachtung

Die Unterkunft erfolgt in einer Pension. Die Verpflegung und die Unterkunft werden je verlängertem Wochenende separat berechnet.


Zertifikat & Teilnahmebescheinigung

Am Ende der Ausbildung findet eine Evaluierung nach internationalem Tracking Standard statt. Im Verlauf des Lehrgangs werden Sie mit dem Evaluierungsverfahren vertraut gemacht und stellen dabei Ihre erworbenen Fähigkeiten unter Beweis.

Nach erfolgreichem Abschluss wird ein Zertifikat durch die Wildnisschule Wildniswissen ausgestellt.


Erfahrungsberichte

Inhalte & Lernfortschritt
Ablauf & Durchführung
Kursleitung
Veranstaltungsort
Verpflegung
Übernachtung
Veranstalter Kommunikation
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Noch offene Fragen?

Melde dich gerne – wir bringen dich direkt mit dem veranstaltenden Team in Kontakt, damit du vor der Buchung alle offenen Punkte klären kannst.

Über die Veranstaltenden

Wildnisschule Wildniswissen

Verifizierte:r Veranstalter:in Gegründet: 1995
Logo der Wildnisschule Wildnisschule Wildniswissen

Wildniswissen – Wildnisschule seit 1995! Wildniswissen bietet Wildnistouren, Wildniskurse und Lehrgänge in Wildnispädagogik sowie im Fährtenlesen an. Unsere Arbeit basiert auf indigenen Traditionen, die die Erde wertschätzen und eng mit lokalen Ökosystemen verbunden sind. Wir betrachten die Erde als lebendigen Organismus und setzen uns für einen Wertewandel im Sinne einer regenerativen Zusammenarbeit mit unserer Erde ein. Dabei fördern wir tiefe Verbindungen zur Natur, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Geprägt von indigenen Werten und den Lehren unserer Ältesten begleiten wir Menschen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Bereichen – und lernen gemeinsam, in der Natur zu Hause zu sein.

  • EINJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 1 Die Grundlagen
  • DREIJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 2 Die Fülle
  • VIERJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 3 Die Transformation
Wie es dazu kam

Die Geburtsstunde der Wildnisschule Wildniswissen war im Jahr 1995, als ich, Wolfgang Peham, mit einem Wochenendseminar zum ersten Mal an die Öffentlichkeit ging.

  • In 2004 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Süddeutschland statt.
  • In 2005 kam dann zum ersten Mal auch ein Lehrgang in Norddeutschland dazu.
  • In 2007 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik Teil II statt, der aufbauend auf das erste Jahr noch mal 2 Jahre das Wissen von Teil I vertieft und erweitert.
  • In 2007 haben wir für die Ranger des Nationalparks Kalkalpen in Österreich eine Schulung durchgeführt. Inhalt waren drei Module von unserem Lehrgang Wildnispädagogik.
  • In 2009 fand dann in Kooperation mit dem Nationalpark unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Österreich statt.
  • In 2010 fand zum ersten Mal unser Lehrgang Wildnispädgogik Teil III statt.
  • In 2011 fanden, aufgrund der großen Nachfrage, zum ersten Mal 2 Lehrgänge parallel in Norddeutschland statt.
  • In 2012 fand in Kooperation mit dem Umweltzentrum Drei Eichen in Brandenburg, unser erster Deutsch-Polnischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Oder hat es Frau Dr Charlotte Bergmann, Leiterin des Umweltzentrums, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, Absolvent unserer 3-jährigen Ausbildung, lange in Russland als Trainer unterwegs, mit einer Slowakin verheiratet und seit 2010 im Team wurde dann mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut. Unterstützt wurde er dabei von Alina Michalik und Slawomir Szenwald, die übersetzt haben. In 2015 lief die Deutsch-Polnische Förderung aus.
  • In 2016 fand unser erster deutscher Lehrgang in Brandenburg statt.
  • In 2016 fand unser erster polnischer Lehrgang in Polen statt.
  • In 2016 wurden wir von der Diakonie Baden-Württemberg beauftragt, einen Lehrgang Wildnispädagogik für ihr Fachpersonal durchzuführen.
  • In 2017 bieten wir zum ersten Mal im Naturparkzentrum Uhlenkolk, unserem neuen Standort bei Mölln, einen Lehrgang in Schleswig-Holstein an.
  • In 2019 haben wir für die Ranger des Nationalparks Thayatal in Österreich einen Lehrgang Wildnispädagogik durchgeführt.
  • In 2022 fand in Kooperation mit dem Nationalpark Thayatal, unser erster Österreichisch-Tschechischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Thaya hat es Frau Mag. Claudia Waitzbauer, zuständig für die Natur- und Umweltbildung im Nationalpark, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, der auch schon unseren deutsch-polnischen Lehrgang geleitet hat, wurde wieder mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut.
Qualitätsmanagement

Als stellvertretender Leiter der Trainingsabteilung einer Fluggesellschaft hatte ich auch mit dem Erstellen von Trainingssyllabi und mit Qualitätssicherung zu tun. Dieses Wissen und diese Kompetenz konnte ich in die Wildnisschule mit einbringen und hat uns geholfen, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren.
Alle Teamer, die bei uns einen Lehrgang Wildnispädagogik leiten, haben über ihren wildnispädagogischen Abschluss hinaus mindestens ein Jahr internes Training hinter sich.

Wer daran teilnimmt

Ich freue mich sehr über die Tatsache, dass wirklich Leute „from all walks of life“ zu den Teilnehmern gehören. Vom 17 jährigen Waldorfschüler bis zum 60 jährigen pensionierten Banker, von einem der jahrelang unter einer Brücke gelebt hat bis zum Hochschulprofessor, von einem im Moment Arbeitslosen bis zur Unternehmerin, um mal die Bandbreiten ein wenig zu beschreiben.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse und Leidenschaft.

Ulrike Fokken beschreibt das in ihrem Buch „Wildnis wagen!“, Ludwig Verlag 2014, so:
...Mit mir sind 23 Frauen und Männer zum Kurs Wildnispädagogik I der Wildnisschule Wildniswissen gekommen. Eine Versicherungsmanagerin, sechs Erzieherinnen, drei Erzieher, ein Tischler und ein Gärtner, ein Doktor der Biologie mit eigenem Forschungslabor in der Chemieindustrie, ein Kapitalfondsmanager, eine Sachbearbeiterin aus einer schwäbischen Kleinstadt, ein paar junge Leute zwischen Schule und Beruf, eine Grafikerin und andere, die sich in der Natur zu Hause fühlen und mehr von ihr erfahren wollen…

Wie wir wahrgenommen werden
  •  "...Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1200 Kinder die Programme für Schulklassen und rund 400 Erwachsene einen der Kurse zwischen Dänemark und Südtirol. Wolfgang (..Peham) und seine Mitarbeiter werden unter anderem von Alpenvereinen, Nationalparks und kommunalen Einrichtungen gebucht..." 
         Jochen Schilk, Das Wilde Leben, OYA 02/2010
  • "Peham ist einer der Pioniere der Wildnispädagogik mit jahrzehntelanger Erfahrung, geradezu so etwas wie der deutsche Jon Young."
         Andreas Weber, Mehr Matsch!, Ullstein Verlag 2011
  • " ...Coyote Teaching – die Lehre des Kojoten. Der ungewöhnliche Name hat schlicht damit zu tun, dass die Wildnispädagogik aus den USA kommt. Dort wurde sie von Menschen wie Jon Young und Tom Brown als Wilderness Awareness entwickelt und dann von Wolfgang Peham als Pionier nach Deutschland gebracht..."
         Ulrike Fokken Wildnis wagen!, Ludwig Verlag 2014
Teilnehmerstimmen
  • "Der Kurs Wildnispädagogik hat mir gezeigt, wie echtes Lernen funktionieren kann. Nach Schule und während eines oberflächlichen Studiums war dies die entscheidende Wende, um für mich selbst diese neuen Ansätze auszuprobieren und Eigeninitiative für selbst bestimmendes lernen zu übernehmen. Dieser Kurs hat einiges zurechtgerückt und in mir die Freude am Entdecken und Vorwärtsschreiten zurückgegeben." 
         Marko Grunz
  • "Ich hab nicht nur gelernt, wie ich anderen Menschen Natur nahe bringen kann, sondern vor allem, dass ich selbst ein Teil davon bin, mit allem was lebt verbunden. Dies rational zu wissen, ist eine Sache, aber es mit jedem Atemzug draußen in tiefstem Herzen spüren zu können, ist ein wunderbares Geschenk. Nicht nur für mein Studium hat sich dadurch vieles verändert, sondern für mein gesamtes Leben. Danke!" 
         Elke Loepthien
  • "Endlich eine Fortbildung, wo Theorie und Praxis nicht durch einen tiefen Graben getrennt sind. Wo Lernen etwas bringt – auch im alltäglichen Leben. Und wo die Motivation mit dem Lernen proportional wächst."
         Jörn Kaufhold
  • "Ich habe während der einjährigen Weiterbildung viel gelernt und insbesondere die Wochenenden als eine sehr intensive Zeit wahrgenommen. Am meisten beührt haben mich die Einheiten, in denen es um die Philosophie der Naturvölker, um den Geist hinter allem, um Spiritualität ging. Da wurden Gedanken angesprochen, die - wie es sich anfühlte - schon in mir drin waren und jetzt wirklich gedacht werden durfte. Als eine große Bereicherung habe ich auch die Aufmerksamkeitsübungen, den „Sitzplatz“ und die “Art des Lernens“, auch durch die Hausaufgaben, empfunden, die meinen Alltag und meine Wahrnehmung nachhaltig verändert haben."
         Jantje Blatt
  • "Das Jahr hat mir neue Wege eröffnet, neue Einblicke gegeben und neue Ansätze für meinen Weg gegeben. Es hat mich der Erde nähergebracht. Ich habe Leute kennengelernt, die ich normalerweise nicht kennengelernt hätte und ich habe Dinge ausprobiert, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Ich habe gelernt, den Geist nicht davon ziehen zu lassen und das Herz dabei zurückzulassen."
         Henrike Scholz

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