Visionssuche

Wildnisschule Wildniswissen

Visionssuche

Visionssuche | Juni 2027

Kurs angeboten in Witzenhausen vom 2. Juni 2027 bis 12. Juni 2027.


Kategorie

Kategorie

Initiation & Übergang

Veranstaltet von

Veranstaltet von

Wildnisschule Wildniswissen (Wildnisschule Wildniswissen GbR)

Verifizierte:r Veranstalter:in
Zielgruppe

Zielgruppe

Für Erwachsene


Über diesen Kurs

Die Visionssuche ist ein uralter Initiations- und Übergangsritus für Frauen und Männer, die an einem Wendepunkt ihres Lebens innehalten und ihren Weg bewusster ausrichten möchten. In der Natur stellst du dich deinen persönlichen Fragen, löst dich für eine Zeit aus dem Gewohnten und gehst allein in die Stille. Gespräche, Übungen und Zeremonien bereiten dich auf vier Tage und vier Nächte des Fastens in der Natur vor; danach begleiten wir dich bei der Rückkehr und beim Integrieren deiner Erfahrungen. So entsteht Raum, um Übergänge bewusst zu begehen und das Erlebte mit neuer Kraft in dein Leben zu tragen.


Durchgänge

Visionssuche | Juni 2027

Witzenhausen 1500 € 2. – 12. Juni 2027
Termin
  • Mi. 02.06.27 00:00 — Sa. 12.06.27 00:00
Verpflegung & ggf. Übernachtung

Die Übernachtung erfolgt im eigenen Zelt. Während der vier Tage und vier Nächte allein in der Natur steht dir ausschließlich Trinkwasser zur Verfügung.

Veranstaltungsort

Waldcamp Hessen

37218 Witzenhausen
Kursleiter:innen / Team
  • Bild des Team Mitglieds Sylvia Wollwert

    Sylvia Wollwert

    Partnerin seit 2023


Inhalte

Initiation und Übergänge
Die Visionssuche begleitet Zeiten, in denen im Leben etwas Altes zurückgelassen wird und etwas Neues Raum bekommen soll. Mögliche Übergänge sind der Eintritt in den Kreis der Erwachsenen, das Annehmen der persönlichen Lebensaufgabe, das Lösen einer Beziehung, der Eintritt in eine Partnerschaft, eine berufliche Neuorientierung, Elternschaft, die Überwindung einer Krankheit, der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt, der Abschied von geliebten Menschen oder die Vorbereitung auf den eigenen Tod.

Die eigenen Fragen
Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wer bin ich? Wo komme ich her? Was ist meine Aufgabe in der Welt? Wie kann ich mich in all meiner Schönheit und Unvollkommenheit annehmen? Wohin führt mich mein Weg? Wer wird mich begleiten? Die Suche führt in die Stille, in die unmittelbare Naturerfahrung und zur eigenen inneren Orientierung.

Vorbereitung auf die Schwellenzeit
In den ersten Tagen klärst du deine Motive und Ziele. Wir bereiten dich mit Gesprächen, Übungen und Zeremonien auf das Überschreiten der Schwelle vor. Auch der Wunsch, allein und unbeobachtet Natur zu erleben oder herauszufinden, wie du allein und auf dich gestellt in der Natur zurechtkommst, kann ein Anlass für eine Visionssuche sein.

Allein in der Natur
Anschließend verbringst du vier Tage und vier Nächte allein in der Natur und fastest. Während dieser Zeit steht dir ausschließlich Trinkwasser zur Verfügung. Ausgerüstet mit wenigen Werkzeugen, die du draußen benötigst, gehst du in die Stille und folgst den Spuren eines uralten Weges.

Rückkehr und Integration
Nach deiner Rückkehr in den Kreis begleiten wir dich bei der Verarbeitung und Integration deiner Erkenntnisse und Erfahrungen. Während deiner Zeit allein sorgen wir für die Sicherheit des Platzes und sind im Geiste bei dir. Anschließend nimmst du das Erlebte mit neuer Kraft in dein Leben.


Struktur

In den ersten Tagen werden Motive und Ziele geklärt. Gespräche, Übungen und Zeremonien bereiten auf das Überschreiten der Schwelle vor.

Anschließend folgt eine vier Tage und vier Nächte dauernde Zeit allein in der Natur mit Fasten und Trinkwasser. Nach der Rückkehr in den Kreis begleiten wir die Verarbeitung und Integration der gemachten Erfahrungen.


Packliste

Bitte bringe ein Zelt, einen Schlafsack, eine Isomatte, Teller, Tasse, Besteck, ein Notizbuch und Schreibzeug, eine Sitzunterlage für draußen, Regenkleidung sowie ein Messer zum Schnitzen mit.


Verpflegung & ggf. Übernachtung

Die Übernachtung erfolgt im eigenen Zelt. Während der vier Tage und vier Nächte allein in der Natur steht dir ausschließlich Trinkwasser zur Verfügung.


Erfahrungsberichte

Inhalte & Lernfortschritt
Ablauf & Durchführung
Kursleitung
Veranstaltungsort
Verpflegung
Übernachtung
Veranstalter Kommunikation
Dieser Kurs hat noch keine Bewertungen.

Noch offene Fragen?

Melde dich gerne – wir bringen dich direkt mit dem veranstaltenden Team in Kontakt, damit du vor der Buchung alle offenen Punkte klären kannst.

Über die Veranstaltenden

Wildnisschule Wildniswissen

Verifizierte:r Veranstalter:in Gegründet: 1995
Logo der Wildnisschule Wildnisschule Wildniswissen

Wildniswissen – Wildnisschule seit 1995! Wildniswissen bietet Wildnistouren, Wildniskurse und Lehrgänge in Wildnispädagogik sowie im Fährtenlesen an. Unsere Arbeit basiert auf indigenen Traditionen, die die Erde wertschätzen und eng mit lokalen Ökosystemen verbunden sind. Wir betrachten die Erde als lebendigen Organismus und setzen uns für einen Wertewandel im Sinne einer regenerativen Zusammenarbeit mit unserer Erde ein. Dabei fördern wir tiefe Verbindungen zur Natur, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Geprägt von indigenen Werten und den Lehren unserer Ältesten begleiten wir Menschen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Bereichen – und lernen gemeinsam, in der Natur zu Hause zu sein.

  • EINJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 1 Die Grundlagen
  • DREIJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 2 Die Fülle
  • VIERJÄHRIGE WILDNISPÄDAGOGIK Teil 3 Die Transformation
Wie es dazu kam

Die Geburtsstunde der Wildnisschule Wildniswissen war im Jahr 1995, als ich, Wolfgang Peham, mit einem Wochenendseminar zum ersten Mal an die Öffentlichkeit ging.

  • In 2004 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Süddeutschland statt.
  • In 2005 kam dann zum ersten Mal auch ein Lehrgang in Norddeutschland dazu.
  • In 2007 fand unser erster Lehrgang Wildnispädagogik Teil II statt, der aufbauend auf das erste Jahr noch mal 2 Jahre das Wissen von Teil I vertieft und erweitert.
  • In 2007 haben wir für die Ranger des Nationalparks Kalkalpen in Österreich eine Schulung durchgeführt. Inhalt waren drei Module von unserem Lehrgang Wildnispädagogik.
  • In 2009 fand dann in Kooperation mit dem Nationalpark unser erster Lehrgang Wildnispädagogik in Österreich statt.
  • In 2010 fand zum ersten Mal unser Lehrgang Wildnispädgogik Teil III statt.
  • In 2011 fanden, aufgrund der großen Nachfrage, zum ersten Mal 2 Lehrgänge parallel in Norddeutschland statt.
  • In 2012 fand in Kooperation mit dem Umweltzentrum Drei Eichen in Brandenburg, unser erster Deutsch-Polnischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Oder hat es Frau Dr Charlotte Bergmann, Leiterin des Umweltzentrums, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, Absolvent unserer 3-jährigen Ausbildung, lange in Russland als Trainer unterwegs, mit einer Slowakin verheiratet und seit 2010 im Team wurde dann mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut. Unterstützt wurde er dabei von Alina Michalik und Slawomir Szenwald, die übersetzt haben. In 2015 lief die Deutsch-Polnische Förderung aus.
  • In 2016 fand unser erster deutscher Lehrgang in Brandenburg statt.
  • In 2016 fand unser erster polnischer Lehrgang in Polen statt.
  • In 2016 wurden wir von der Diakonie Baden-Württemberg beauftragt, einen Lehrgang Wildnispädagogik für ihr Fachpersonal durchzuführen.
  • In 2017 bieten wir zum ersten Mal im Naturparkzentrum Uhlenkolk, unserem neuen Standort bei Mölln, einen Lehrgang in Schleswig-Holstein an.
  • In 2019 haben wir für die Ranger des Nationalparks Thayatal in Österreich einen Lehrgang Wildnispädagogik durchgeführt.
  • In 2022 fand in Kooperation mit dem Nationalpark Thayatal, unser erster Österreichisch-Tschechischer Lehrgang Wildnispädagogik statt. Dank ihrer guten Kontakte zu den Ministerien auf beiden Seiten der Thaya hat es Frau Mag. Claudia Waitzbauer, zuständig für die Natur- und Umweltbildung im Nationalpark, geschafft, sich die Unterstützung beider Länder zu sichern. Jörn Kaufhold, der auch schon unseren deutsch-polnischen Lehrgang geleitet hat, wurde wieder mit der Leitung dieses bilateralen Projektes betraut.
Qualitätsmanagement

Als stellvertretender Leiter der Trainingsabteilung einer Fluggesellschaft hatte ich auch mit dem Erstellen von Trainingssyllabi und mit Qualitätssicherung zu tun. Dieses Wissen und diese Kompetenz konnte ich in die Wildnisschule mit einbringen und hat uns geholfen, ein Qualitätssicherungssystem zu etablieren.
Alle Teamer, die bei uns einen Lehrgang Wildnispädagogik leiten, haben über ihren wildnispädagogischen Abschluss hinaus mindestens ein Jahr internes Training hinter sich.

Wer daran teilnimmt

Ich freue mich sehr über die Tatsache, dass wirklich Leute „from all walks of life“ zu den Teilnehmern gehören. Vom 17 jährigen Waldorfschüler bis zum 60 jährigen pensionierten Banker, von einem der jahrelang unter einer Brücke gelebt hat bis zum Hochschulprofessor, von einem im Moment Arbeitslosen bis zur Unternehmerin, um mal die Bandbreiten ein wenig zu beschreiben.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse und Leidenschaft.

Ulrike Fokken beschreibt das in ihrem Buch „Wildnis wagen!“, Ludwig Verlag 2014, so:
...Mit mir sind 23 Frauen und Männer zum Kurs Wildnispädagogik I der Wildnisschule Wildniswissen gekommen. Eine Versicherungsmanagerin, sechs Erzieherinnen, drei Erzieher, ein Tischler und ein Gärtner, ein Doktor der Biologie mit eigenem Forschungslabor in der Chemieindustrie, ein Kapitalfondsmanager, eine Sachbearbeiterin aus einer schwäbischen Kleinstadt, ein paar junge Leute zwischen Schule und Beruf, eine Grafikerin und andere, die sich in der Natur zu Hause fühlen und mehr von ihr erfahren wollen…

Wie wir wahrgenommen werden
  •  "...Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 1200 Kinder die Programme für Schulklassen und rund 400 Erwachsene einen der Kurse zwischen Dänemark und Südtirol. Wolfgang (..Peham) und seine Mitarbeiter werden unter anderem von Alpenvereinen, Nationalparks und kommunalen Einrichtungen gebucht..." 
         Jochen Schilk, Das Wilde Leben, OYA 02/2010
  • "Peham ist einer der Pioniere der Wildnispädagogik mit jahrzehntelanger Erfahrung, geradezu so etwas wie der deutsche Jon Young."
         Andreas Weber, Mehr Matsch!, Ullstein Verlag 2011
  • " ...Coyote Teaching – die Lehre des Kojoten. Der ungewöhnliche Name hat schlicht damit zu tun, dass die Wildnispädagogik aus den USA kommt. Dort wurde sie von Menschen wie Jon Young und Tom Brown als Wilderness Awareness entwickelt und dann von Wolfgang Peham als Pionier nach Deutschland gebracht..."
         Ulrike Fokken Wildnis wagen!, Ludwig Verlag 2014
Teilnehmerstimmen
  • "Der Kurs Wildnispädagogik hat mir gezeigt, wie echtes Lernen funktionieren kann. Nach Schule und während eines oberflächlichen Studiums war dies die entscheidende Wende, um für mich selbst diese neuen Ansätze auszuprobieren und Eigeninitiative für selbst bestimmendes lernen zu übernehmen. Dieser Kurs hat einiges zurechtgerückt und in mir die Freude am Entdecken und Vorwärtsschreiten zurückgegeben." 
         Marko Grunz
  • "Ich hab nicht nur gelernt, wie ich anderen Menschen Natur nahe bringen kann, sondern vor allem, dass ich selbst ein Teil davon bin, mit allem was lebt verbunden. Dies rational zu wissen, ist eine Sache, aber es mit jedem Atemzug draußen in tiefstem Herzen spüren zu können, ist ein wunderbares Geschenk. Nicht nur für mein Studium hat sich dadurch vieles verändert, sondern für mein gesamtes Leben. Danke!" 
         Elke Loepthien
  • "Endlich eine Fortbildung, wo Theorie und Praxis nicht durch einen tiefen Graben getrennt sind. Wo Lernen etwas bringt – auch im alltäglichen Leben. Und wo die Motivation mit dem Lernen proportional wächst."
         Jörn Kaufhold
  • "Ich habe während der einjährigen Weiterbildung viel gelernt und insbesondere die Wochenenden als eine sehr intensive Zeit wahrgenommen. Am meisten beührt haben mich die Einheiten, in denen es um die Philosophie der Naturvölker, um den Geist hinter allem, um Spiritualität ging. Da wurden Gedanken angesprochen, die - wie es sich anfühlte - schon in mir drin waren und jetzt wirklich gedacht werden durfte. Als eine große Bereicherung habe ich auch die Aufmerksamkeitsübungen, den „Sitzplatz“ und die “Art des Lernens“, auch durch die Hausaufgaben, empfunden, die meinen Alltag und meine Wahrnehmung nachhaltig verändert haben."
         Jantje Blatt
  • "Das Jahr hat mir neue Wege eröffnet, neue Einblicke gegeben und neue Ansätze für meinen Weg gegeben. Es hat mich der Erde nähergebracht. Ich habe Leute kennengelernt, die ich normalerweise nicht kennengelernt hätte und ich habe Dinge ausprobiert, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Ich habe gelernt, den Geist nicht davon ziehen zu lassen und das Herz dabei zurückzulassen."
         Henrike Scholz

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