Iglubau & Schneeschuhwandern
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Kategorie
Wildnistouren
Veranstaltet von
Natur-Zeit
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Für Alle
Über diesen Kurs
Winterwandern und im Iglu schlafen: survival leben Der alte Herr Winter zeigt sich nur noch in besonders frostigen Gefilden mit seinem verwunschenen schneeweißen Gewand! Gerade im Januar, mit dem aufsteigenden Licht des neuen Jahres, zieht es uns hinaus: Mit den Schneeschuhen wandern wir gemächlich durch die starre Stille der verzauberten Winterlandschaft hoch oben im Grenzland von Erzgebirge und Böhmen. Die Region ist besonders in den Wintermonaten mit ihren zwei Metern Schneehöhe am Fichtelberg, Skigebiet Oberwiesenthal, bekannt. Während also in nur 20km Entfernung die Pistensau tobt, dürfen wir die Abgeschiedenheit der Bergwelt genießen, die besonders im Winterwald auf leisen Sohlen daherkommt! Schneecamp & Igluscout Am Ankunftstag richten wir uns im kleinen Finnhäuschen ein und genießen um die Mittagszeit eine warme Suppe am Ofen und machen uns bei Kaffee und Keks miteinander bekannt. Und los geht's mit der ersten Runde Schnee schippen mit Einweisung. Während geschaufelt wird entsteht nebendran schon das Winterlagerfeuer. Eine Einführung zu den Grundlagen des Lebens in der Natur zur Winterzeit gibt es nach einer warmen Mahlzeit am Abend. Wie kann ich draußen leben, mich warmhalten und ernähren? Wie komme ich zu Wasser und Brennmaterial? Auf was sollte ich achten, wenn ich im Schnee unterwegs bin? Wie kann ich mich vor Schneeblindheit schützen? Schneespaziergang & Winterspuren Gut geruht beginnt der Tag mit einem ersten Ausflug in die verschneite Landschaft. Je nach Schneetiefe und -Beschaffenheit, ziehen wir unsere Bahnen. Den Blick auf die schneebedeckten Wipfel gerichtet oder auch mit der Nase in einer Tierspur im Schnee versunken, wandern wir durch den Wintermorgen. Eine kleine Auszeit alleine im Schnee, soll dich bewußt wahrnehmen lassen wie Kälte sich anfühlt, wie still Winterstille sein kann. Nach der Mittagspause geht es nochmal hinaus zum Fertigstellen der Schneehöhle. In der frühen Dunkelheit lodern bereits die Flammen für's Abendessen. Am Lagerfeuer sitzend, genießen wir die deftige Speise! Es folgen letzte Hinweise zur Übernachtung in der Eishöhle. Auch das artgerechte Leben mit Winterruhe und Traumzeit ist Thema, bevor die Gute-Nacht Geschichte uns hinausführt und hinein ins weiße Gemach: der Schneehöhle! Der weißen Traumnacht noch nachsinnend ziehen wir los, hinterlassen Spuren im tiefverschneiten Winterwald! Wochenende im Winterwald Eingeladen sind alle, die Lust auf ein abenteuerliches Winterwochenende haben und mindestens 14 Jahre alt sind! Die Finnhütte hat zwei Zimmer mit zwölf Betten, einen großen Aufenthaltsraum mit Ofen, Küche und zwei Bädern. Hinter der Hütte ist Platz für die Schneehöhlen. Wer mag, kann bereits in der ersten Nacht mit eigenem Zelt, Tarp oder Biwaksack im Schnee campieren. Schneeschuhe können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
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Iglubau & Schneeschuhwandern
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Kursleiter:innen / Team
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Thomas Rahm
Ausbilder Wildkräuterkunde und Naturhandwerk, Seminarleiter
Thomas Rahm
Thomas Rahm
Ausbilder Wildkräuterkunde und Naturhandwerk, Seminarleiter
Rundum wissend, versorgend, umsorgend und witzig. Immer da, kompetent! Ausbilder Wildkräuterkunde und Naturhandwerk, Seminarleiter Dank meiner Eltern hatte ich von klein auf einen engen Kontakt zur Natur. Meine Familie hat meinen Geschwistern und mir das Leben mit der Natur nahegebracht und mir viel Wissenswertes über unsere Umgebung vermittelt. Auch meine Großeltern brachten mir, auf spielerische Weise und das einfache Dabeisein, das unbekannte Wilde nahe: So lernte ich allerlei praktische Fertigkeiten, wie z.B. Essbares aus der Wildnis, Achtsamkeit im Umgang mit Haus- und Wildtieren mitsamt den tollen Abenteuermöglichkeiten, die der Wald sowohl Kindern als auch Erwachsenen bereithält, kennen. Heute bin ich sehr dankbar, dass meine Vorfahren mich lehrten, bestärkten und mir ermöglichten, das natürliche Leben zu würdigen und diesen Schatz ins moderne Leben zu integrieren! Mit diesem Hintergrund bin ich bereits seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Jugendleiter und Trainer im Outdoorbereich tätig. Vertiefen und weiten konnte ich meine Kenntnisse durch eine mehrjährige Ausbildung zum Natur- und Wildnispädagogen. Ich bin sehr dankbar, nun einen Teil dieser angesammelten Schatzkiste, im Rahmen von Seminaren, Freizeiten und Workshops, mit Anderen teilen zu können!
Veranstaltungsort
Erzgebirge
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Über die Veranstaltenden
Natur-Zeit
Naturerholung > Naturgenuss >> Naturverbindung
Natur erleben, in ihr Zeit verbringen, sich verbunden fühlen. Ein menschliches Bedürfnis, dem wir nachgeben und nachgehen.
Vor der Haustüre lockt der Wald!
Wir laden Dich ein, aus einem unserer Angebote zu wählen. Allein oder in der Gruppe begleiten wir Dich mit der von Dir eingebrachten Zeit, auf verschiedene Weise und zu jeder Jahreszeit hinaus. Du bist herzlich eingeladen, egal wie alt oder jung du dich fühlst oder bist. Ohne oder mit Handicap heißen wir dich in der Natur herzlich willkommen.
Unsere Angebote und Termine: https://www.natur-zeit.net/
Warum Natur-Zeit?
! In einem einfachen Satz zusammengefasst: Weil wir Zeit in der Natur verbringen müssen, um unsere ureigene Natur gesund zu erhalten! Das bedeutet: Unsere Körper brauchen lebenslang ausreichend Bewegung in sauberer Luft, gesundes Essen und entspannten Schlaf. Besonders urban lebende Menschen brauchen sowohl sinnliche als auch erdende Anreize für die stetige Resilienz von Geist und Seele.
Mein Weg zur Natur-Zeit Nachdem ich als Kind in einer noch relativ intakten Natur auf dem Lande aufwachsen durfte, zog es mich als junge Erwachsene in die große weite Welt. Die Vielfalt und Moderne der Stadt berauschten mich. So wie es damals mir geschehen, ergeht es fast allen Menschen in unserer Gesellschaft. Alles scheint möglich, alles können wir haben und selbstverständlich können wir nach unserer eigenen Façon leben. Doch nach etlichen Jahren des Konsumierens und Ausprobierens kam es zu Reifungsprozessen. Spätestens seit der Geburt meines ersten Kindes wurde ich wach und spürte die Sehnsucht, nein, das Bedürfnis, nach einem einfachen Leben auf dem Lande - im Einklang mit der Natur. Und bis heute tanze ich auf dem Seil zwischen Moderne und Einfachheit, denn so einfach ist das eben nicht mehr mit dem „einfach Leben“ in unserer komplizierten, schnelllebigen Zeit mit immer weniger Werten und mangelnden Vorbildern. Es war also so, dass ich mir Ruhe in gesunder Natur mit viel Zeit für unsere kleine Familie wünschte – und das nicht nur für drei Wochen Urlaub im Jahr oder einen Wochenendausflug, der mit vielen anderen in der Karawane auf der Autobahn begann. Mit meinem (vermeintlich) neuen Bedürfnis erntete ich unverständiges Kopfschütteln. Du hast doch alles! Was willst du noch? Und ja, ich wollte noch viel mehr! Doch bevor es mir gelang im Alltag mehr Natur-Zeit zu leben, durfte ich demütig anfangen zu lernen. Mein Kopf sollte wieder frei sein für all die spannenden Geschichten, die vor meiner Haustüre in der Natur warteten und von denen ich höchstens erahnen konnte, dass sie mich mein restliches Leben beschäftigen würden. Es hieß loslassen von einigen Gewohnheiten, Denkmustern oder Beziehungen. Und nicht nur das, denn ich habe eine Transformation erlebt, die mich wie ein Neugeborenes hinauskatapultierte in eine mir plötzlich neue Welt. Diese bestand aus bisher nie so wahrgenommenem Leben voller Bäume, mit Wiesen voller Blumen, Wassern in allen Formen, facettenreichen Steinen und Felsen, Lagerfeuern und Nächten unterm Sternenzelt. Meine jahrelangen Ausbildungen über das Wissen unserer Vorfahren haben mir Augen und Ohren geöffnet. Solch eine Vielfalt hätte ich mir nicht träumen lassen. So z.B. wie viele Pflanzen und Lebewesen auf einem Stückchen Mutterboden leben und wie alles miteinander vernetzt ist. Je mehr ich lernte und lerne, umso deutlicher spüre ich, dass mein Leben nicht ausreichen wird, um die Natur völlig zu erfassen. Allerdings – ich bin durchdrungen von dem Gefühl der Verbundenheit mit allem was ist. Das bedeutet, dass selbst wenn mein Geist niemals alles verstehen und lernen kann, so habe ich dennoch meine mir vertraute Heimat gefunden: Hier bei mir in der Natur. Ich bin heute unendlich dankbar für Erde, Sonne, Wind und Regen. Dankbar für ihr Sein und dem unermüdlichen Kreislauf von Werden und Vergehen. Dankbar, weil wir alle unsere Nahrung, Kleidung mitsamt Nest und allen Finessen aus der Erde beziehen! Mit meinen Angeboten möchte ich einen Beitrag leisten, dass die Erde wieder heilen kann und weiterhin lebenswert ist. Nicht nur für unsereiner, sondern für die Generationen die nach uns kommen: meine Kinder und Deine Enkelkinder! Wie traurig es ist, dass jetzt unsere Kinder auf die Straße müssen, um zu demonstrieren. Um Mäßigung zu bitten, dass der Raubbau der Erde jetzt aufhören muss! Es ist so wichtig, einfach anzufangen. Jetzt zu beginnen. Wieder hinaus in den Wald gehen, wieder zu er-leben, zu be-greifen und sich zu-verbinden mit dem was essentiell ist. Das Wenigste was wir tun können ist doch, zu versuchen wieder natur-naher, natur-freundlicher, art-gerechter zu Leben. Was auch immer dich anspricht oder umtreibt: Jeder Schritt ist ein Anfang! Oder wie Hermann Hesse es wunderbar beschrieben hat: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“
In der Hoffnung, dass alle Wesen stets ein zufriedenes Erdendasein haben, verbleibe ich mit einer Handvoll Blumengrüße für Dich!
Birgit Vogt Leiterin, Natur-Zeit
Unsere Angebote und Termine: https://www.natur-zeit.net/
Rechtliches
Iglubau & Schneeschuhwandern
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